06 May 2026, 01:57

Lachgas-Missbrauch in Jülich: Polizei warnt vor gefährlichem Trend unter Jugendlichen

Plakat mit einem Wasserpfeifen, Marihuanablättern und einer Zigarette mit Text, der vor der Verbindung zwischen E-Zigarettengebrauch und anderen Tabakprodukten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen warnt.

Lachgas-Missbrauch in Jülich: Polizei warnt vor gefährlichem Trend unter Jugendlichen

Die Polizei in Jülich warnt vor dem zunehmenden Missbrauch von Lachgas unter Jugendlichen. Aktuelle Funde von leeren Kartuschen und Luftballons in öffentlichen Bereichen haben Besorgnis ausgelöst. Die Behörden rufen nun Eltern dazu auf, mit ihren Kindern über die Gefahren zu sprechen, um weitere Vorfälle zu verhindern.

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Am Mittwoch, dem 27. August 2025, entdeckten Beamte in der Karthäuserstraße und im Park An der Promenade weggeworfene Lachgaskartuschen und Luftballons. Rund 50 junge Menschen hielten sich an den Fundorten auf, umgeben von den zurückgelassenen Utensilien. Die Substanz, die häufig aus Ballons inhaliert wird, löst kurzfristige Wirkungen wie Schwindel, verzerrte Wahrnehmung und Halluzinationen aus.

Die Polizei betont, dass Lachgas keineswegs so harmlos ist, wie es oft erscheint. Regelmäßiger Konsum kann zu Nervenschäden und anderen schweren gesundheitlichen Folgen führen. Trotz seines Rufs als schnelle, harmlose Berauschung sind die Risiken beträchtlich und langfristig.

Die Behörden raten Eltern, offen mit ihren Kindern über die Gefahren zu sprechen. Sie warnen davor, die Substanz zu unterschätzen, die mitunter als Scherz oder harmloser Kick abgetan wird. Die wiederholten Funde von Lachgas-Utensilien im öffentlichen Raum unterstreichen ein anhaltendes Problem. Die Polizei wird Gebiete, in denen Missbrauch gemeldet wird, weiter überwachen. Gleichzeitig werden Familien aufgefordert, sich zu informieren und die Risiken direkt mit Jugendlichen zu thematisieren.

Quelle