13 March 2026, 02:06

Landesweites Webinar zum Gewaltschutz für Krankenhauspersonal in NRW gestartet

Ein Plakat mit einer Gruppe uniformierter Personen vor einem Gebäude, mit Text zur Förderung von Sexualstraftatsprävention und -reaktion durch Navy Medicine Readiness & Training Command Bremerton.

Landesweites Webinar zum Gewaltschutz für Krankenhauspersonal in NRW gestartet

Landweiter Webinar "Gewaltschutz für Krankenhauspersonal" am 7. Oktober 2025

Am 7. Oktober 2025 fand ein landesweites Webinar mit dem Titel "Gewaltschutz für Krankenhauspersonal" für Beschäftigte in den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens statt. In der 90-minütigen Veranstaltung wurden praktische Handlungsempfehlungen zur Bewältigung aggressiver Situationen, zur Deeskalation von Konflikten sowie zu den rechtlichen Ansprüchen von Mitarbeitenden vermittelt.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), dem nordrhein-westfälischen Innenministerium, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) sowie dem Präventionsnetzwerk #SicherImJob. Sie knüpfte an frühere Schulungen für Führungskräfte im Krankenhausbereich an, die auf großes Interesse und positive Resonanz gestoßen waren.

Übertragen wurde das Webinar live aus dem Präventions- und Beratungszentrum der Polizei NRW in Köln. Neben Videobeispielen aus dem realen Klinikalltag bot die Veranstaltung den Teilnehmenden die Möglichkeit, über eine Chatfunktion Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

Mit einer gemeinsamen Videobotschaft eröffneten Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Innenminister Herbert Reul die Veranstaltung. Beide betonten die Bedeutung eines sicheren Arbeitsumfelds für medizinisches und pflegerisches Personal.

Ziel des Webinars war es, Krankenhausmitarbeitende mit konkreten Handlungsstrategien gegen Gewalt am Arbeitsplatz auszustatten. Stand März 2026 liegen jedoch keine öffentlich zugänglichen Daten darüber vor, wie viele Krankenhäuser in der Region im Rahmen der Initiative #SicherImJob spezifische Präventionsmaßnahmen umgesetzt haben.

Quelle