Mainzer Rheinfrühlingsfest feiert Comeback des Feuerwerks nach Drohnen-Experimenten
Nina BauerMainzer Rheinfrühlingsfest feiert Comeback des Feuerwerks nach Drohnen-Experimenten
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt in diesem Jahr mit Feuerwerk zurück – nach dem Umstieg auf Drohnen-Lichtshows
Das Rheinfrühlingsfest in Mainz wird in diesem Jahr wieder mit Feuerwerk aufwarten, nachdem in den vergangenen Jahren auf Drohnenshows gesetzt worden war. Der Schaustellerverband hat zwei Feuerwerke geplant – als Reaktion auf die öffentliche Nachfrage. Die Stadt hatte sich zuvor aus Umweltschutzgründen und wegen der geringeren Kosten für die Drohnenvariante ausgesprochen.
Das Fest beginnt am Samstag, dem 28. März, mit einem Feuerwerk an der Rheinpromenade. Ein zweites Spektakel ist für Samstag, den 11. April, vorgesehen. Beide Veranstaltungen dauern jeweils von 12:00 Uhr mittags bis Mitternacht.
Im vergangenen Jahr hatte Mainz das traditionelle Feuerwerk zum Johannisfest durch eine Drohnenshow ersetzt. Der Wechsel erfolgte nach Debatten über Tierschutz, Umweltbelastung und sich wandelnde gesellschaftliche Einstellungen. Bürgermeister Nino Haase hatte sich für die Drohnen ausgesprochen, da sie ökologischer seien und eine nachhaltigere visuelle Wirkung hätten.
Doch die Schausteller kehren nun zum klassischen Feuerwerk zurück – vor allem wegen der großen öffentlichen Resonanz. Der Verband finanziert und organisiert die Shows eigenständig, ohne Beteiligung der Stadt.
Auch die Kosten spielten bei früheren Entscheidungen eine Rolle: Die Drohnenshow 2023 hatte über 30.000 Euro gekostet – mehr als das Doppelte eines Feuerwerks. Dennoch setzt das diesjährige Fest trotz der höheren Alternativkosten auf Pyrotechnik.
Die Feuerwerke markieren eine Rückkehr zur Tradition nach den jüngsten Experimenten mit Drohnen. Beide Shows finden am 28. März und 11. April statt und werden vollständig vom Schaustellerverband verantwortet. Öffentliche Umfragen oder lokale Initiativen zu dieser Entscheidung sind nicht bekannt.






