Meerbusch verzeichnet dritten Rückgang der Kriminalität in Folge – doch Diebstahl bleibt Problem
Nina BauerMeerbusch verzeichnet dritten Rückgang der Kriminalität in Folge – doch Diebstahl bleibt Problem
Kriminalität in Meerbusch geht 2025 zum dritten Mal in Folge zurück
In Meerbusch sank die Kriminalität 2025 zum dritten Jahr in Folge – insgesamt wurden 2.376 Straftaten registriert. Auch im gesamten Kreis ging die Zahl der Fälle zurück: von 30.954 im Jahr 2024 auf 28.790 im vergangenen Jahr. Dennoch unterschieden sich die Aufklärungsquoten je nach Deliktart deutlich.
Diebstahl blieb die häufigste Straftat in Meerbusch und machte 39,5 Prozent aller gemeldeten Fälle aus. Während Ladendiebstähle und Nötigungsdelikte zunahmen, gingen Betrugsfälle und Fahrraddiebstähle zurück. Die Aufklärungsquote bei Diebstählen lag bei nur 24,8 Prozent – deutlich unter dem Kreisdurchschnitt.
Im gesamten Rhein-Kreis Neuss wurden 2025 mehr als die Hälfte aller Straftaten aufgeklärt, die Quote lag bei 53,7 Prozent und entsprach damit dem Landesdurchschnitt von Nordrhein-Westfalen. Meerbusch selbst verzeichnete jedoch mit 44,5 Prozent die niedrigste Aufklärungsrate im Kreis.
Im vergangenen Jahr gab es im Kreis 17 Tötungsdelikte, darunter elf Versuche. Die Ermittler konnten 70,6 Prozent dieser Fälle aufklären. Spezialeinheiten wie die Ermittlungskommission Asia und die Ermittlungskommission Debit trugen zudem zur Lösung mehrerer spektakulärer Fälle bei.
Insgesamt sinkt die Kriminalität im Kreis weiterhin, die Fallzahlen gehen Jahr für Jahr zurück. Bei schweren Straftaten bleiben die Aufklärungsquoten hoch, doch Diebstahl und kleinere Delikte stellen nach wie vor eine Herausforderung dar. Die Behörden betonen die Notwendigkeit gezielter Maßnahmen, um anhaltende Problembereiche zu bekämpfen.