Nagelsmann lässt Maxi Beier trotz Topform für Länderspiele außen vor
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Maxi Beier für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana nicht nominiert. Die Entscheidung fällt trotz der starken jüngsten Leistungen des Borussia-Dortmund-Stürmers, der in seinen letzten 15 Pflichtspielen fünf Tore erzielte. Der ehemalige Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller hat die Nichtberücksichtigung öffentlich hinterfragt und damit die Debatte um Beiers Zukunft in der Nationalmannschaft weiter angeheizt.
Sein letzter Einsatz für die DFB-Elf datiert aus dem Oktober 2023, als er in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland auflief. Seither wurde er übergangen, auch bei den Kader-Nominierungen im November 2023. Nagelsmann betonte jedoch, dass für den 21-Jährigen weiterhin die Tür zu einem Platz im WM-Kader 2026 offenstehe.
Der Bundestrainer hat deutlich gemacht, dass er im endgültigen Aufgebot ein bis zwei Stürmer für schnelle Konter sehen möchte. Bisher wurden lediglich Beier und Karim Adeyemi als mögliche Kandidaten für diese Rolle genannt. Adeyemi kämpft jedoch mit mangelnder Konstanz, was zuletzt zu seiner eigenen Nichtnominierung führte. Auch Kevin Schade steht im Gespräch, doch weitere Namen für diese Position hat Nagelsmann noch nicht bestätigt.
Beiers Leistungen auf Vereinsebene halten ihn dennoch im Gespräch – seine Schnelligkeit und Abschlussstärke sorgen für Aufmerksamkeit. Doch vorerst muss er weiter auf eine neue Chance in der Nationalmannschaft warten. Nagelsmanns Nominierungspolitik deutet darauf hin, dass Form und taktische Passgenauigkeit über eine spätere Berücksichtigung entscheiden werden.
Die anstehenden Testspiele wird Beier somit verpassen und sich auf seine Leistungen im Verein konzentrieren müssen. Nagelsmanns Äußerungen lassen jedoch erkennen, dass der Angreifer noch Zeit hat, sich für einen WM-Platz zu empfehlen. Ob er dies schafft, wird von seinen Leistungen in den kommenden Monaten abhängen.






