Neue Rettungswache in Arnsberg soll Einsatzzeiten deutlich verkürzen
Sophia FrankeNeue Rettungswache in Arnsberg soll Einsatzzeiten deutlich verkürzen
Arnsberg beginnt Bau einer neuen Rettungswache für schnellere Einsatzzeiten
Am Montag, dem 8. September, fand der offizielle Spatenstich für die neue Rettungswache in Arnsberg statt – der Startschuss für ein 5,6 Millionen Euro schweres Projekt. Die moderne Anlage soll veraltete Infrastruktur ersetzen und durch energieeffiziente Systeme die Einsatzbereitschaft verbessern.
Die Wache entsteht in der Branddirektor-Kraemer-Straße 3, direkt neben dem Feuerwehrmuseum Brennpunkt. Das Grundstück gehörte zuvor der Deutschen Bahn, bevor es für das Vorhaben erworben wurde. Nach Fertigstellung wird der Komplex eine eingeschossige Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen sowie einen separaten Waschbereich umfassen.
Ein dreistöckiges Gebäude beherbergt künftig die Mannschaftsräume, technische Ausstattung und die Logistik. Besonders Wert wurde auf Nachhaltigkeit gelegt: Geothermie und eine Erdwärmepumpe sorgen für umweltfreundliche Heizung und Kühlung. Damit setzt die Wache neue Maßstäbe für Energieeffizienz im Rettungsdienst.
Die Bauarbeiten sollen bis Herbst 2026 abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestition von 5,6 Millionen Euro deckt sämtliche Kosten – von der Infrastruktur bis zur modernen Technik. Die neue Wache wird nicht nur die Reaktionszeiten in Notfällen verkürzen, sondern durch ihre ökologischen Energiesysteme auch operative Anforderungen und Klimaziele vereinen. Das Projekt steht für die kontinuierlichen Bemühungen, die öffentliche Daseinsvorsorge in der Region zukunftsfähig auszubauen.






