22 April 2026, 16:11

Nur 3 Prozent der Kölner unterstützen Kardinal Woelki nach elf Jahren im Amt

Eine Gruppe von Priestern, die eine Straße mit Laternen, Geländern und Bäumen entlanggehen; im Hintergrund sind Gebäude und ein bewölkter Himmel zu sehen; einer der Priester hält ein Buch in der Hand.

Nur 3 Prozent der Kölner unterstützen Kardinal Woelki nach elf Jahren im Amt

Eine neue Umfrage offenbart tiefe Unzufriedenheit unter den Kölner Bürgern mit der Amtsführung von Kardinal Rainer Maria Woelki. Nach elf Jahren im Amt bewerten nur noch 3 Prozent der Einheimischen seine Arbeit positiv. Die Ergebnisse lösen Besorgnis über das Ansehen der Kirche in der Stadt aus.

Die von Forsa durchgeführte Erhebung zeigt eine auffällige Ablehnung in allen Altersgruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen äußerte kein einziger Befragter Zufriedenheit mit Woelkis Führung. Bei älteren Bürgern fällt das Bild kaum besser aus: Lediglich 5 Prozent der 45- bis 59-Jährigen stehen hinter ihm, während 6 Prozent der Über-60-Jährigen eine positive Haltung einnehmen.

Insgesamt fühlen sich 83 Prozent der Kölner Bevölkerung weniger zufrieden oder sogar völlig unzufrieden mit dem Kardinal. Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete die Ergebnisse als eine "Katastrophe" – sowohl für die Kirche als auch für Woelki persönlich. Die Daten spiegeln einen langfristigen Vertrauensverlust seit seiner Ernennung im Jahr 2014 wider.

Die Umfrage unterstreicht eine nahezu flächendeckende Ablehnung von Woelkis Führung in Köln. Mit einer Zustimmungsrate von nur 3 Prozent deuten die Ergebnisse auf eine tiefgreifende Vertrauenskrise hin. Die Kirche steht nun vor der Herausforderung, diese weitverbreitete Unzufriedenheit unter den Stadtbewohnern zu bewältigen.

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