Ohligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Friedhöfen
Sophia FrankeOhligs startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Parks und auf Friedhöfen
Offizielle Untersuchung zu Hundekot-Verschmutzung im Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid eingeleitet
Die Initiative folgt auf eine Zunahme öffentlicher Beschwerden über verunreinigte Gehwege, Parks und Friedhöfe. Mehrere politische Gruppen, darunter die Grünen und die SPD, unterstützen das Vorhaben gemeinsam mit dem Bezirksvertreter Michael Bender.
Anlass für die Untersuchung sind wiederholte Meldungen von Anwohnern über zurückgelassenen Hundekot in öffentlichen Bereichen. Besonders betroffen sind Gehwege, Grünflächen und sensible Orte wie Friedhöfe. Die beteiligten Fraktionen fordern daher eine detaillierte Bestandsaufnahme der aktuellen Situation.
Schwerpunkte der Prüfung Unter die Lupe genommen werden unter anderem die Anzahl der im Stadtteil gehaltenen Hunde sowie die Wirksamkeit der bestehenden Entsorgungsinfrastruktur. Besonders im Fokus stehen stark frequentierte Gebiete wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo gegebenenfalls zusätzliche Mülleimer und Sammelstellen eingerichtet werden könnten.
Neben baulichen Maßnahmen schlägt der Antrag auch Aufklärungskampagnen vor, um das Verantwortungsbewusstsein von Hundehaltern zu stärken. Zudem wird über schärfere Kontrollen nachgedacht, um Regelverstöße einzudämmen. Die Initiatoren betonen jedoch, dass es nicht darum gehe, Hunde oder ihre Besitzer zu bestrafen, sondern ein verantwortungsvolleres Miteinander zu fördern.
Die Untersuchung soll klären, welche konkreten Schritte am wirksamsten sind, um das Verschmutzungsproblem in den Griff zu bekommen. Ihre Ergebnisse sollen die Grundlage für langfristige Verbesserungen in Sachen Sauberkeit und Zusammenleben im Stadtteil bilden.
Im nächsten Schritt werden Daten zu Hundehaltung und Abfallmanagement in der Region erhoben. Die Ergebnisse der Erhebung sollen künftige Entscheidungen zu Infrastruktur, Aufklärung und Kontrollen leiten – mit dem Ziel, saubere öffentliche Räume zu schaffen und ein rücksichtsvolleres Umfeld für alle Bewohner zu gewährleisten.






