20 April 2026, 14:13

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund – Video löst Empörung aus

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern und einer Straßenlaterne, mit dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund – Video löst Empörung aus

Die Dortmunder Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall löste landesweite Empörung aus – Hunderte von Beschwerden und Hinweisen gingen bei den Behörden ein. Mittlerweile wurde ein 44-jähriger Ortsansässiger als Hauptverdächtiger identifiziert.

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Die Ermittlungen begannen kurz nach der Verbreitung des Videos im Internet. Die Polizei bestätigte, dass die Aufnahmen gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstoßen, und leitete umgehend Maßnahmen ein. Die Beamten erwirkten einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen, doch Details zur Durchsuchung wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Der betroffene Hund wurde von den Behörden beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht, wo er nun versorgt wird. Gleichzeitig warnte die Polizei davor, das Video weiterzuverbreiten, da dies die Schädigung verstärken und der Tat unnötige Aufmerksamkeit zukommen lassen könnte. Zudem betonten die Beamten, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten gewertet und entsprechend verfolgt würden.

Trotz der schnellen Reaktion der Behörden laufen die Ermittlungen noch. Die Behörden werten weiterhin Beweismaterial aus und rufen die Öffentlichkeit dazu auf, von Eigeninitiative abzusehen.

Der Fall hat zu einem offiziellen Ermittlungsverfahren nach dem Tierschutzrecht geführt. Dem 44-jährigen Dortmunder Verdächtigen drohen mögliche Anklagen, während die Untersuchungen voranschreiten. Der Hund befindet sich inzwischen in Obhut, und weitere rechtliche Schritte werden in den kommenden Wochen erwartet.

Quelle