Polizei setzt auf Kinderhilfe bei Verkehrskontrollen vor Kitas in NRW
Sophia FrankePolizei setzt auf Kinderhilfe bei Verkehrskontrollen vor Kitas in NRW
Polizei in Nordrhein-Westfalen führt Verkehrssicherheitsaktionen bei zwei Kitas durch
Letzte Woche hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen in der Nähe zweier Kindertageseinrichtungen Verkehrssicherheitskontrollen durchgeführt. Im Mittelpunkt standen Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die korrekte Nutzung von Kindersitzen. Beamte arbeiteten dabei gemeinsam mit Kindern, um rücksichtsvolleres Fahrverhalten zu fördern.
Am 16. Juni 2025 fand vor der Kita Bullerbü im Ennepe-Ruhr-Kreis eine Geschwindigkeitskontrolle statt. Sechzehn Kinder unterstützten – begleitet von Verkehrsunfallpräventen – die Polizei bei der Überwachung mit Lasermessgeräten. Autofahrer, die sich an das Tempolimit von 30 km/h hielten, erhielten als Belohnung ein Lächeln-Emoticon.
Zwei Tage später, am 18. Juni, kontrollierten Beamte bei der Kita Blauer Planet in Gevelsberg die Kinderrückhaltesysteme. Rund 25 Fahrzeuge wurden überprüft, wobei viele Kinder in falsch montierten oder nicht altersgerechten Sitzen transportiert wurden. Die Polizei sprach zudem mit Eltern über das richtige Verhalten am Fahrbahnrand und die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.
Im Fokus der Aktion in der Kita Blauer Planet stand Aufklärung statt Bestrafung. Die Beamten führten Gespräche mit Erziehungsberechtigten, um auf die Bedeutung von korrekt angelegten Sicherheitsgurten und passenden Kindersitzen hinzuweisen.
Ziel der Maßnahmen war es, die Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen und Kitas zu erhöhen. Während die Kinder aktiv bei den Geschwindigkeitskontrollen mitwirkten, erhielten Eltern wertvolle Hinweise zur sicheren Mitnahme ihrer Sprösslinge. Die Polizei plant, ähnliche Initiativen fortzuführen, um die Risiken für besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer zu verringern.






