Polizei stoppt illegale Straßenrennen der RPD-Szene in Duisburg mit Großkontrolle
Nina BauerPolizei stoppt illegale Straßenrennen der RPD-Szene in Duisburg mit Großkontrolle
Die Polizei in Duisburg hat mit einer Großkontrolle illegale Straßenrennen im Gewerbegebiet Asterlagen unterbunden. Im Fokus stand die sogenannte RPD-Szene, eine Gruppe, die für gefährliche Stunts wie Driften und das Drehen von „Donuts“ bekannt ist. Bei der Aktion kontrollierten Beamte rund 350 Personen und 150 Fahrzeuge.
Die RPD-Szene, zu der Rennfahrer, Poser und Zuschauer gehören, hatte sich versammelt, um riskante Fahrmanöver durchzuführen. Viele Autofahrer wurden mit verdeckten oder manipulierten Kennzeichen erwischt, andere hatten ihre Fahrzeuge illegal umgebaut. Einige Teilnehmer zeigten sich aggressiv und verweigerten die Zusammenarbeit mit den Beamten.
Im Rahmen der Operation verhängte die Polizei 32 Bußgelder und leitete zwei Strafverfahren ein. Sechs getunte Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, und in 25 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zudem wurde ein Streifenwagen beschädigt – die Ermittlungen dazu laufen noch.
Als Konsequenz der Kontrollen erhielten zehn Personen ein Betretungsverbot für das Gebiet. Die Behörden warnten, dass gegen Verkehrssünder weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Die Aktion unterstreicht die Gefahren illegaler Straßenrennen, die regelmäßig Fahrer und Unbeteiligte in Lebensgefahr bringen. Die Polizei betonte erneut ihren Einsatz für die Durchsetzung von Verkehrsregeln und die Sicherheit auf den Straßen. In den kommenden Wochen sind weitere Kontrollen geplant.






