05 June 2026, 19:30

Polizei verschärft nach tödlichem Wildunfall die Kontrollen auf der B474

POL-COE: Coesfeld, Brink, B474/ Reduzierung der Wildunfallzahlen

Polizei verschärft nach tödlichem Wildunfall die Kontrollen auf der B474

Polizei im Kreis Coesfeld verschärft Maßnahmen gegen Wildunfälle auf der B474

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs hat die Polizei im Kreis Coesfeld die Kontrollen zur Vermeidung von Wildunfällen auf der Bundesstraße 474 intensiviert. Nach einem Zusammenstoß mit einem Rothirsch in der Vortnacht richteten Beamte bei Bauerschaft Brink eine Geschwindigkeitsmessstelle ein. Trotz dichtem Nebel, der die Sicht stark einschränkte, überschritten einige Autofahrer weiterhin das Tempolimit von 70 km/h.

Die Aktion fand am 21. Mai gegen 6 Uhr statt. Bei schlechter Sicht durch den Nebel wurde ein Fahrer mit 84 km/h gemessen – 14 km/h zu schnell. Er musste ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro zahlen.

Ein örtlicher Jäger brachte später den Kadaver des in der Vor Nacht getöteten Hirschs zur Kontrollstelle. Das Tier, das zwischen 55 und 90 Kilogramm wog, war auf demselben Straßenabschnitt angefahren worden. Wie Polizeidirektor Thomas Eder mitteilte, könnte es stundenlang gelitten haben, bevor es gefunden wurde.

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Die B474 ist für häufige Wildunfälle bekannt, insbesondere mit Rothirschen. Die Behörden haben nun angekündigt, in diesem Jahr die Geschwindigkeitskontrollen zu verschärfen und mit Aufklärungskampagnen auf die Gefahren hinweisen zu wollen.

Die Tempomessungen sind Teil einer Reihe von Maßnahmen gegen rücksichtsloses Fahren in besonders gefährdeten Abschnitten. Weitere Streifen und Aufklärungsinitiativen sollen die Unfallzahlen senken. Autofahrer werden dringend aufgefordert, insbesondere bei nebligem Wetter und in Gebieten mit Wildwechsel das Tempo zu reduzieren.

Quelle