Polizei zerschlägt mutmaßliches Fälscher-Netzwerk für Designermode in Overath
Sophia FrankePolizei zerschlägt mutmaßliches Fälscher-Netzwerk für Designermode in Overath
Polizei durchsucht Immobilien in Overath im Rahmen von Markenrechtsverstößen
Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis hat am 8. Juli mehrere Objekte in Overath durchsucht – im Zuge von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Markenpiraterie. Zwei Tatverdächtige, 29 und 40 Jahre alt, stehen im Fokus der Ermittler, da sie angeblich große Mengen gefälschter Designermode vertrieben haben sollen. Bei der Aktion beschlagnahmten die Beamten mehrere Kubikmeter plagiarter Ware.
Die Kriminalfachinspektion 2 führte die Razzia im Overather Stadtteil Untereschbach durch. Dabei wurden die Wohnungen der Beschuldigten sowie mehrere Garagen, die als Lager dienten, durchsucht. Die Beamten sicherten eine beträchtliche Menge an gefälschten Textilien, Schuhen und Accessoires.
Die beschlagnahmten Waren wurden auf einen Lkw verladen und abtransportiert. Die Ermittler sind derzeit damit beschäftigt, die Gegenstände zu katalogisieren und ihren Marktwert zu ermitteln. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, gefälschte Kleidung, Schuhe und Taschen bekannter Modemarken vertrieben zu haben.
Noch ist unklar, wie hoch der Gesamtwert der gefälschten Ware ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um das Ausmaß des illegalen Handels aufzudecken.
Laut Behörden wurde durch die Razzia ein großangelegtes Netzwerk für Plagiatwaren zerschlagen. Beide Tatverdächtige bleiben zentrale Figuren in dem laufenden Strafverfahren. Weitere Details, darunter der genaue Wert der beschlagnahmten Waren, sollen im Verlauf der Ermittlungen bekannt gegeben werden.






