Rasende Verfolgungsjagd durch Aachen: 15-Jähriger ohne Führerschein unter Lachgas-Verdacht
Finn HoffmannRasende Verfolgungsjagd durch Aachen: 15-Jähriger ohne Führerschein unter Lachgas-Verdacht
Gefährliche Verfolgungsjagd durch die Aachener Innenstadt in den frühen Samstagmorgenstunden (30.08.2025)
In der frühen Morgenstunde des Samstags (30.08.2025) kam es in der Aachener Innenstadt zu einer gefährlichen Verfolgungsjagd. Die Polizei versuchte, einen hochmotorisierten Mercedes zu stoppen, nachdem es bereits früher in der Woche Meldungen über rücksichtsloses Fahren gegeben hatte. Die Verfolgung wurde abgebrochen, als die Beamten angesichts der extrem hohen Geschwindigkeit und riskanter Fahrmanöver von einer weiteren Verfolgung absahen, um die öffentliche Sicherheit nicht zu gefährden.
Der Vorfall begann, als die Polizei den grauen Mercedes entdeckte, der bereits wegen Rasens und unberechenbaren Fahrverhaltens bekannt war. Als die Beamten das Fahrzeug anhalten wollten, beschleunigte der Fahrer und löste damit eine kurze, aber hochriskante Verfolgungsjagd durch das Zentrum Aachens aus. Die Behörden brachen die Jagd ab, um keine Unbeteiligten zu gefährden.
Kurz darauf wurde das Fahrzeug in der Gneisenaustraße aufgefunden, nachdem der Halter – der den Wagen an einen 19-Jährigen vermietet hatte – dessen Standort zurückverfolgt hatte. Im Inneren saßen ein 15-jähriger Fahrer ohne Führerschein, der möglicherweise unter dem Einfluss von Lachgas stand, sowie der 19-jährige Mieter als Beifahrer, der über 1.000 Euro Bargeld bei sich trug. Die Polizei beschlagnahmte das Geld wegen des Verdachts auf kriminelle Machenschaften.
Im Fahrzeug fanden die Beamten gebrauchte Heliumballons und leere Lachgas-Kartuschen. Nun werden Ermittlungen wegen unerlaubter Straßenrennen, Fahrens ohne Führerschein und möglicher Fahruntüchtigkeit geführt.
Der Mercedes wurde beschlagnahmt, und beiden Insassen drohen weitere rechtliche Konsequenzen. Die Polizei ruft Zeugen auf, die den grauen Wagen mit Aachener Kennzeichen beobachtet oder sich durch dessen Fahrweise gefährdet gefühlt haben, sich zu melden. Die Verkehrsermittler sammeln weiterhin Beweise für den laufenden Fall.






