30 May 2026, 14:07

Revolutionäre Metallherstellung: 40 Prozent weniger Energie durch Wasserstoff-Technologie

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Revolutionäre Metallherstellung: 40 Prozent weniger Energie durch Wasserstoff-Technologie

Forschende am Max-Planck-Institut haben ein neues Verfahren zur Metallherstellung entwickelt, das den Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senkt. Die Methode vereint Extraktion, Legierungsbildung und Formgebung in einem einzigen Schritt und macht so mehrere Verarbeitungsstufen überflüssig. Gefördert von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und einem Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats, könnte dieser Durchbruch die Metallproduktion revolutionieren.

Das innovative Verfahren stellt fertige Legierungen direkt aus Erzen her und umgeht damit die herkömmlichen, energieintensiven Prozesse. Statt Kohlenstoff kommt Wasserstoff als Reduktionsmittel zum Einsatz, was die Methode vollständig CO₂-frei macht. Erste Ergebnisse zeigen, dass sich damit Invar-Legierungen mit derselben geringen Wärmeausdehnung wie bei konventionellen Verfahren herstellen lassen – allerdings bei verbesserter mechanischer Festigkeit.

Das Verfahren eignet sich für Legierungen auf Basis von Eisen, Nickel, Kupfer und Kobalt sowie für Hochentropie-Legierungen. Zudem könnte es metallurgische Abfallstoffe wiederverwerten, anstatt reine Oxide zu benötigen. Bevor es jedoch industriell eingesetzt werden kann, sind weitere Entwicklungen nötig, darunter Anpassungen für verunreinigte Materialien und eine Reduzierung des Wasserstoffverbrauchs.

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Wird das Verfahren im großen Maßstab umgesetzt, könnte es den ökologischen Fußabdruck der Legierungsproduktion deutlich verringern. Durch die Straffung der Prozessschritte und den Einsatz von Wasserstoff bietet es eine nachhaltigere Alternative zu den heutigen Methoden. Als Nächstes konzentrieren sich die Wissenschaftler:innen darauf, die Technik für praktische Anwendungen zu optimieren.

Quelle