25 April 2026, 18:07

Rindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen weiter hohe Preise

Ein gut organisierter Supermarktboden mit verschiedenen Arten von ordentlich angeordnetem Fleisch mit sichtbaren Preisschildern.

Rindfleischpreise sinken erneut – doch Verbraucher zahlen weiter hohe Preise

Rindfleischpreise fallen zum zweiten Mal in Folge – Markt steht unter Druck

Die Preise für Rindfleisch sind nun bereits die zweite Woche in Folge gesunken, da die Marktbelastungen zunehmen. Die Kosten für Rinder aller Kategorien sind um 10 Cent pro Kilogramm zurückgegangen. Gleichzeitig zahlen Verbraucher nach wie vor deutlich mehr als im vergangenen Sommer – im frühen Juli lagen die Preise um 20,8 % höher als 2023.

Die aktuellen Marktpreise des Verbands zeigen einen deutlichen Rückgang in den meisten Rindfleischkategorien. Jungbullen der Klasse R3 erzielen nun 6,80 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht, während Tiere der Klasse U3 bei 6,85 Euro liegen. Die günstigsten Jungbullen, Klasse O3, sind auf 6,62 Euro pro Kilogramm gefallen.

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Auch bei Kühen sind die Preise gesunken: Kühe der Klasse R3 werden derzeit mit 6,20 Euro pro Kilogramm bewertet, während Klasse-O3-Tiere leicht darunter bei 6,15 Euro liegen. Der allgemeine Preisrückgang ist Teil eines breiteren Trends nachlassender Nachfrage.

Das Angebot bleibt knapp, bei einigen Schlachtrindertypen herrscht sogar Mangel. Metzger drängen auf niedrigere Preise, da der Fleischabsatz stockt – was den Marktdruck weiter erhöht. Dennoch bleiben die Einzelhandelspreise für Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr hoch.

Der Rückgang der Rinderpreise spiegelt die anhaltenden Herausforderungen im Rindfleischsektor wider. Knappes Angebot und schwache Nachfrage seitens der Metzger prägen weiterhin den Markt. Da die Verbraucher weiterhin höhere Kosten tragen, bleibt die Schere zwischen Erzeuger- und Verkaufspreisen groß.

Quelle