Solinger Bürger besuchen Friedensdorf in Oberhausen und stärken jahrzehntealte Partnerschaft
Finn HoffmannSolinger Bürger besuchen Friedensdorf in Oberhausen und stärken jahrzehntealte Partnerschaft
Zwölf Solinger Bürger besuchten vergangenen Samstag das Internationale Friedensdorf in Oberhausen
Die Reise unterstrich die langjährige Verbindung zwischen der Stadt und der NGO, die seit 1967 kranke und verletzte Kinder unterstützt.
Während des Besuchs führte Wolfgang Mertens, der seit 1975 für die Organisation tätig ist, die Gruppe durch die Einrichtung. Fünf junge Patientinnen und Patienten des Friedensdorfs wurden in diesem Monat in Solingen behandelt. Vier von ihnen durchliefen Operationen in der St.-Lukas-Klinik in Ohligs, während das fünfte Kind in der urologischen Abteilung des Städtischen Klinikums versorgt wurde.
Die lokale Unterstützung für das Projekt bleibt unverändert stark. Der Fotograf Uli Preuss betreibt auf den Solinger Weihnachtsmärkten einen Verkaufsstand, um auf die Arbeit der Organisation aufmerksam zu machen. 2022 verdoppelten die Unternehmer Dragana und Mirko Novakovic zum dritten Mal in Folge die Einnahmen des Standes und spendeten zusätzlich 9.320 Euro.
Das Deutsche Rote Kreuz in Solingen organisiert seit 2006 den Transport und medizinische Verlegungen für die jungen Patientinnen und Patienten des Friedensdorfs. Finanzielle Zuschüsse der Stadt ermöglichten zudem 2013 und 2014 den Bau zweier Landkliniken in Kambodscha. Bernd Paßmann, ein Solinger Politiker, war erster Vorsitzender des Friedensdorf-Vereins.
Die enge Partnerschaft zwischen dem Friedensdorf und Solingen besteht seit Jahrzehnten. Der jüngste Besuch und das anhaltende Engagement der Stadt zeigen die fortwährende Verbundenheit mit der Arbeit der Organisation. Die gesammelten Spenden und geleisteten Dienstleistungen machen für die jungen Patientinnen und Patienten weiterhin einen spürbaren Unterschied.
