21 April 2026, 20:06

SPD attackiert Solingens Grillplatz-Pläne als "unpraktisch und teuer"

Eine Gruppe von Menschen in Masken mit Protestschildern vor einem Lastwagen, mit einem Tisch voller Gegenstände, Topfpflanzen und einem flaggengeschmückten Gebäude im Hintergrund.

SPD attackiert Solingens Grillplatz-Pläne als "unpraktisch und teuer"

Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat scharfe Kritik an den Plänen der Stadt Solingen zur Verlegung von Grillplätzen nach dem Verbot am Engelsberger Hof geübt. Die Parteimitglieder halten die von der Verwaltung vorgeschlagenen Alternativstandorte für unpraktisch und schlecht gewählt. Sie fordern nun klarere Lösungen und eine bessere Durchsetzung der bestehenden Regeln.

Besonders hart fällt die Kritik an der Liste der Ersatzstandorte aus. Der Bülowplatz, ein Wohngebiet mit begrenztem Parkraum, gelte als völlig ungeeignet. Ein weiterer vorgeschlagener Platz in der Nähe des Stiehls Teichs in Ohligs liege zudem in einem geschützten Biotop und sei daher ebenso problematisch.

Die SPD hinterfragt zudem die Aufgabenteilung zwischen Stadtverwaltung und politischer Führung. Ein bloßer Erlass reiche nicht aus – es brauche aktive Kontrollen, um das Grillverbot wirksam durchzusetzen. Auch die Kosten seien ein Streitpunkt: Einige Maßnahmen könnten nach Ansicht der Partei unnötig teuer werden.

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Am Engelsberger Hof selbst pocht die SPD darauf, das Verbot konsequent umzusetzen. Ohne tatsächliche Maßnahmen, so die Befürchtung, blieben die Einschränkungen wirkungslos und würden ignoriert.

Im Kern fordert die SPD zwei Dinge: praxistaugliche Alternativen und eine strikte Einhaltung des Verbots. Die Stadt solle ihre Vorschläge überarbeiten und machbare Lösungen vorlegen. Bis dahin dürfte der Streit um die Grillplätze in Solingen weitergehen.

Quelle