SV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport vor
Nina BauerSV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport vor
SV Millingen ist erster Verein in Rheinberg, der Bündnis gegen Gewalt im Sport beitritt
Der SV Millingen hat als erster Verein in Rheinberg eine Allianz gegen Gewalt im Sport beigetreten. Die Urkunde über die Mitgliedschaft wurde im Rahmen einer Feier zum 50-jährigen Bestehen des Kreissportbundes überreicht. Insgesamt sechs Vereine aus dem Kreis Wesel wurden für ihr Engagement in den Bereichen Sicherheit und Prävention ausgezeichnet.
Das Bündnis setzt sich vor allem für die Prävention und Bekämpfung von sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport ein. Um diese Ziele zu erreichen, wurde ein detailliertes Schutzkonzept erarbeitet. Dieses sieht unter anderem festgelegte Ansprechpersonen auf verschiedenen Ebenen vor: bei der Stadt Rheinberg, dem Kreis Wesel, dem Kreissportbund sowie dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen.
Angelika Glanz, Ansprechpartnerin des SV Millingen, entwickelte das Konzept gemeinsam mit Katrin Schunke. Der Plan garantiert klare Meldewege und Unterstützungsstrukturen für Sportlerinnen, Sportler sowie das Betreuungspersonal.
Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung überreichte Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes, die Urkunden an die sechs ausgezeichneten Vereine. Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass sich künftig weitere Vereine dem Bündnis anschließen und ähnliche Maßnahmen umsetzen werden.
Die Übergabe der Zertifikate markiert einen offiziellen Schritt zur Stärkung des Schutzes im lokalen Sport. Die Teilnahme des SV Millingen setzt ein Zeichen für andere Rheinberger Vereine. Das Schutzkonzept des Bündnisses ist nun aktiv und bietet einen Rahmen für die Meldung und Bearbeitung von Vorfällen.






