Tarifstreit im Dortmunder Nahverkehr bleibt ungelöst – Streiks vorerst ausgesetzt
Finn HoffmannTarifstreit im Dortmunder Nahverkehr bleibt ungelöst – Streiks vorerst ausgesetzt
Die Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Kommunal-Arbeitgeberverband Nordwest (KAV NW) scheiterten am 16. April 2024. Die Gespräche, die rund 30.000 Beschäftigte im Öffentlichen Nahverkehr in Dortmund betreffen, brachten keine Einigung auf einen neuen Tarifvertrag. Ein zentraler Streitpunkt war die Verteilung von Entlastungstagen auf verschiedene Mitarbeitergruppen.
Die Gewerkschaft forderte, dass keine Beschäftigtengruppe bei der Regelung zu Entlastungstagen benachteiligt werden dürfe. Die Arbeitgeberseite schlug hingegen ein anderes Verteilungsmodell vor, was schließlich zur Blockade führte. Auch nach stundenlangen Verhandlungen blieben beide Seiten unnachgiebig in ihren Positionen.
Trotz der festgefahrenen Situation werden die Streiks ab Mittwoch vorerst ausgesetzt. Dies folgt auf die Zustimmung der Arbeitgeber zu einem Vermittlungsvorschlag, der die Spannungen vorläufig entschärft. Weitere Gespräche sind geplant, allerdings stehen noch keine neuen Termine fest.
Das Scheitern der Verhandlungen lässt die 30.000 Beschäftigten in Dortmund ohne neuen Tarifvertrag zurück. Die Entlastungstage bleiben der zentrale Knackpunkt, wobei ver.di auf eine gleichberechtigte Regelung für alle Mitarbeiter besteht. Die Streiks sind zwar vorerst ausgestzt, doch der Konflikt ist damit noch lange nicht beigelegt.






