27 April 2026, 16:15

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrechten gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon, wahrscheinlich um die Genehmigung eines Gesetzes durch die Regierung zu kommentieren.

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrechten gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme

Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet, um ihre Stimme und ihr Image vor unbefugter Nutzung durch KI zu schützen. Ihr Unternehmen reichte im April 2023 drei Markenanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) ein. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer Zunahme KI-generierter Fälschungen, die ihr Abbilder ohne Erlaubnis verwenden.

Die Anmeldungen wurden im Namen von Swifts TAS Rights Management eingereicht und erstmals vom Fachanwalt für geistiges Eigentum, Josh Gerben, entdeckt. Zwei der Anträge beziehen sich auf Klangmarken für ihre Stimme, konkret für die Sätze "Hey, hier ist Taylor Swift" und "Hey, hier ist Taylor". Ein dritter Antrag schützt eine Bildmarke – ein Foto von Swift, wie sie eine pinke Gitarre hält, einen mehrfarbigen, schillernden Body trägt und auf einer pinken Bühne steht.

Traditionell wurden Markenrechte nicht genutzt, um das allgemeine Erscheinungsbild oder die Stimme einer Person zu schützen. Doch mit dem Fortschritt der KI-Technologie betritt Swift mit ihren Anmeldungen juristisches Neuland. Ihr Image wurde bereits in KI-generierten Inhalten missbraucht, darunter Metas Chatbots und explizite Deepfake-Bilder.

Die Strategie ähnelt der des Schauspielers Matthew McConaughey, der 2025 acht Marken schützen ließ, darunter eine Klangmarke für seinen berühmten Spruch "Alles klar, alles klar, alles klar!". Sein Anwaltsteam argumentiert, dass solche Schutzrechte eine zusätzliche Verteidigungsebene gegen KI-generierte Nachahmungen bieten. Theoretisch könnten Künstler mit solchen Markenrechten Löschanträge gegen Plattformen stellen, die unbefugte KI-Inhalte hosten – ähnlich wie Studios Urheberrechte durchsetzen.

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Swifts Markenanmeldungen unterstreichen die wachsenden Bedenken in der Unterhaltungsbranche hinsichtlich des Potenzials von KI, Stimmen und Bilder von Künstlern auszubeuten. Falls genehmigt, könnten die Schutzrechte ihr stärkere juristische Mittel an die Hand geben, um gegen unbefugte Nutzung vorzugehen. Der Schritt spiegelt ein breiteres Bestreben von Künstlern wider, in einer Ära rasant fortschreitender Technologie die Kontrolle über ihre digitalen Identitäten zu behalten.

Quelle