Technische Panne vereitelt Warnübung in Lünen – alle Sirenen blieben stumm
Finn HoffmannTechnische Panne vereitelt Warnübung in Lünen – alle Sirenen blieben stumm
Geplante Warnübung in Lünen scheitert am 12. März an technischen Pannen
Bei einer für den 12. März geplanten Probealarmierung in Lünen gab es unerwartete Probleme: Die 28 Sirenen der Stadt blieben sowohl beim initialen Alarm als auch beim Entwarnungssignal stumm. Nun wird ermittelt, was die Ursache für den Ausfall war.
Die Übung begann um 11:00 Uhr mit einem geplanten Test der Warnsysteme in Lünen. Doch keine der 28 Sirenen löste wie vorgesehen aus – selbst das für 11:20 Uhr geplante Entwarnungssignal blieb aus.
Einige Anwohner berichteten zwar, Sirenen gehört zu haben, diese stammten jedoch aus benachbarten Gemeinden und nicht aus Lünen selbst. Trotz des Sirenenausfalls funktionierten andere Warnmethoden einwandfrei: Über Mobiltelefone wurden Notfallbenachrichtigungen über die Dienste NINA, KATWARN sowie das Cell-Broadcast-System versendet.
Michael Thiel, kommissarischer Leiter der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes in Lünen, bestätigte die Störung. Er wies auf die Verunsicherung hin, die der Vorfall bei den Bürgern ausgelöst habe. Die Stadt arbeitet nun mit dem Kreis Unna zusammen, um die genauen Ursachen zu klären.
Laut Aufzeichnungen gab es in Lünen in der jüngeren Vergangenheit keine vergleichbaren Sirenenausfälle. Deutschlandweit waren ähnliche Vorfälle in den letzten fünf Jahren selten und meist geringfügig – oft auf Wartungsmängel oder Stromprobleme zurückzuführen, wie etwa in Dortmund oder Hamburg.
Die Stadt versprach, die Öffentlichkeit zu informieren, sobald das technische Problem behoben ist. Bis dahin läuft die Untersuchung des Sirenenausfalls weiter. Andere Warnsysteme wie die Mobilfunkbenachrichtigungen blieben von der Panne unberührt.