27 April 2026, 02:11

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die nordrhein-westfälische Polizei

Rahmenurkunde zur Ruhestandsehrung der Vereinigten Staaten Air Force mit blauem Rand, zentralem Sternschild-Logo innerhalb eines Lorbeerkranzes und einer "Ruhestand"-Banderole, alles in schwarzer Schrift.

Thomas Roosen verlässt nach 42 Jahren die nordrhein-westfälische Polizei

Thomas Roosen, der langjährige Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer Karriere, die ihn vom Streifendienst bis an die Spitze einer der wichtigsten Unterstützungsbehörden der nordrhein-westfälischen Polizei führte.

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Roosen übernahm 2020 die Leitung des LZPD NRW und war seitdem für rund 1.800 Mitarbeiter verantwortlich. Die Behörde hat ihren Hauptsitz in Duisburg und ist an über zehn Standorten im gesamten Bundesland vertreten. Bemerkenswert ist, dass nur etwa ein Drittel der Belegschaft Polizisten sind – der Rest setzt sich aus Verwaltungsfachleuten und Beamten zusammen, die mehr als 40 verschiedene Berufe ausüben.

Seine Laufbahn begann im Streifendienst, doch ab dem Jahr 2000 verlagerte er seinen Schwerpunkt auf die Informationstechnologie. Im Laufe der Jahre leitete er bundesweite IT-Projekte, arbeitete als IT-Experte im Innenministerium und gestaltete die zentralen Polizei-IT-Systeme um, bevor er schließlich Direktor wurde. Innenminister Herbert Reul hatte ihn einst als den richtigen Mann für diese Position bezeichnet. Noch ist jedoch unklar, wer seine Nachfolge antreten wird.

Bis ein dauerhafter Nachfolger ernannt wird, vertritt Astrid Ohde, die Leitende Regierungsdirektorin, das LZPD NRW kommissarisch. Die Behörde bleibt für den Polizeieinsatz in NRW unverzichtbar – ihr Motto "Kein Einsatz ohne uns" gilt weiterhin. Die jetzt getroffenen strategischen Entscheidungen werden die Polizeiarbeit in der Region noch über Jahrzehnte prägen.

Roosens Ausscheiden hinterlässt eine spürbare Lücke in der Führung des LZPD NRW. Die künftige Ausrichtung der Behörde hängt maßgeblich von seinem Nachfolger ab, der die vielfältige Belegschaft führen und die essenzielle Unterstützungsfunktion für die nordrhein-westfälische Polizei aufrechterhalten muss. Die Auswahl des neuen Direktors wird mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden.

Quelle