17 June 2026, 18:44

ver.di kämpft gegen höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute in NRW

Verdi: "Hände weg von der Altersgrenze der Feuerwehren - Die 60 müssen bleiben!"

ver.di kämpft gegen höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute in NRW

Die Gewerkschaft ver.di in Nordrhein-Westfalen stellt sich gegen Pläne, das Renteneintrittsalter für Feuerwehrleute anzuheben. Sie argumentiert, dass die Beibehaltung der aktuellen Altersgrenze von 60 Jahren entscheidend für die Attraktivität des Berufs und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr sei. Eine Petition mit über 5.000 Unterschriften wurde im März dem Landtag überreicht, um diese Position zu unterstreichen.

Das Innenministerium des Landes hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der eine moderate Anhebung der Altersgrenze für Feuerwehrkräfte vorsieht. Beamte begründen die geplante Änderung mit demografischen Verschiebungen und Personalengpässen, betonen aber, dass die Dienstleistungsqualität dadurch nicht beeinträchtigt werde.

ver.di lehnt die Pläne entschieden ab. Tjark Sauer, bei der Gewerkschaft zuständiger Sekretär für den Feuerwehrbereich in NRW, warnte, ein höheres Renteneintrittsalter könnte potenzielle Nachwuchskräfte abschrecken. Die Gewerkschaft wirft dem Vorhaben zudem vor, die Leistungen der Feuerwehrleute nicht ausreichend zu würdigen und die zukünftige Einsatzfähigkeit des Dienstes zu gefährden.

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Als Reaktion fordert ver.di die regierenden Parteien auf, die Diskussionen komplett zu beenden. Die Altersgrenze von 60 Jahren müsse erhalten bleiben, um sowohl die Beschäftigten als auch die Effizienz der Feuerwehr zu schützen.

Die Debatte über das Renteneintrittsalter hält in NRW weiter an. Bereits über 5.000 Feuerwehrangehörige haben ihre Ablehnung in einer offiziellen Petition zum Ausdruck gebracht. Die Kampagne der Gewerkschaft lenkt die Aufmerksamkeit auf Sorgen um die Nachwuchsgewinnung und die langfristige Stabilität der Feuerwehr.

Quelle