16 March 2026, 04:06

Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt: Weniger Crashs, aber mehr schwere Verletzungen 2025

Eine Liniendiagramm, das die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle durch wichtige Ereignisse oder Expositionen von 2017 bis 2021 zeigt, mit begleitendem beschreibendem Text.

Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt: Weniger Crashs, aber mehr schwere Verletzungen 2025

Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt zeigen 2025 gemischte Trends

Im Jahr 2025 zeichneten sich im Kreis Steinfurt unterschiedliche Entwicklungen bei Verkehrsunfällen ab: Zwar ging die Gesamtzahl der Unfälle leicht zurück, doch stiegen die Verletzungen durch bestimmte Verkehrsmittel deutlich an. Besonders stark betroffen waren E-Scooter-Fahrer – hier gab es einen Anstieg um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Polizei registrierte 2025 insgesamt 12.360 Verkehrsunfälle im Kreis Steinfurt, was einem Rückgang um 3 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Dennoch nahmen schwere Verletzungen um 5 Prozent zu, während leichte Verletzungen seit 2019 sogar um 16 Prozent stiegen. Wildunfälle machten etwa ein Viertel aller Vorfälle aus.

Die Verletzungen durch E-Scooter-Unfälle stiegen um rund 70 Prozent – der stärkste Anstieg überhaupt. Auch Motorradfahrer waren stärker gefährdet: 2025 verletzten sich 100 von ihnen, gegenüber 85 im Vorjahr. Rasen blieb eine der Hauptursachen für schwere Unfälle.

Fünf Menschen starben bei Unfällen mit Elektro-Fahrrädern (Pedelecs), vier der Opfer waren älter als 64 Jahre. Insgesamt endeten 11 tödliche Unfälle mit 11 Todesopfern im gesamten Kreisgebiet.

Die Zahlen zeigen, dass besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer – vor allem E-Scooter-Fahrer und ältere Pedelec-Nutzer – einem wachsenden Risiko ausgesetzt sind. Zwar sank die Gesamtzahl der Unfälle, doch der Anstieg schwerer Verletzungen und Todesfälle deutet auf anhaltende Sicherheitsprobleme hin. Die Behörden werden voraussichtlich mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen und Schutzmaßnahmen für Risikogruppen reagieren.

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