05 May 2026, 04:12

Von der Hauswirtschaftslehrerin zur Königin der Schützengemeinschaft

Schwarzes und weißes Foto einer Bühne mit Darstellern in traditioneller deutscher Tracht während der "Wiesbadener Festspiele 1902", mit einem applaudierenden Publikum im Hintergrund.

Von der Hauswirtschaftslehrerin zur Königin der Schützengemeinschaft

Königin Johanna I., einst Hauswirtschaftslehrerin aus Lienz in Osttirol, vereint heute königliche Pflichten mit ihrer Tätigkeit in der Nachmittagsbetreuung Neuwerk und im Pfarrzentrum Neersen. Ihre Regentschaft als Monarchin der Schützengemeinschaft verbindet Tradition, persönliche Leidenschaften und eine tiefe Verbundenheit mit ihren österreichischen Wurzeln.

Johanna I. begann ihren Weg zur Krone mit ihrem langjährigen Engagement bei Schützenfesten. Als geübte Wettkampfsportschützin nahm sie regelmäßig an diesen Veranstaltungen teil und verband so ihre Liebe zum Schießsport mit ihrem kulturellen Erbe. Ihr königliches Abzeichen spiegelt diese Verbindung wider: Es zeigt Berggipfel und Edelweiß – Symbole ihrer tiroler Heimat.

An ihrer Seite unterstützt sie ein engagiertes Team. Karin Brähler, ihre Erste Ministerin, trug einst selbst den Titel der Schützenkönigin. Rosi Holter, die für die Organisation des königlichen Haushalts zuständige Hofdame, war ebenfalls Schützenkönigin und teilt eine Leidenschaft für den Motorsport. Manuela Gietsmann, die Zweite Ministerin, ist seit ihrer Kindheit Teil des Schützenfestes in Klein-Jerusalem und unterrichtet heute königliche Paare im Tanzen.

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Jenseits ihrer offiziellen Aufgaben liebt Johanna I. Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Skifahren in den Bergen. Zum Entspannen widmet sie sich Handarbeiten wie Stricken, Häkeln und Nähen. Ihr Ehemann, Wolfgang Peter, festigt die familiäre Verbindung zur Schützentradition: Er leitete zwei Jahrzehnte lang die Schützen der Neersener Kapelle.

Königin Johanna I. verbindet in ihrer Regentschaft ihr Berufsleben mit ihrer Liebe zu Schützentraditionen und österreichischer Kultur. Gemeinsam mit ihren Ministerinnen und ihrem Mann ehrt sie ihr Erbe und engagiert sich für die Gemeinschaft in Neersen. Ihre Rolle als Monarchin bleibt tief verwurzelt in persönlicher Geschichte und gemeinsamen Werten.

Quelle