VRR plant klimaneutrale Züge und bessere Verbindungen bis 2031
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat ehrgeizige Pläne zur Verbesserung des Verkehrs im Bergischen Städtedreieck vorgestellt. Dazu gehören die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs, neue Infrastrukturprojekte und ein ausgebautes Angebot im Vorfeld der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal.
Bis zum Ende dieses Jahrzehnts sollen alle Züge im VRR-Netz klimaneutral unterwegs sein. Die Linien S7 und RE47 im Bergischen Städtedreieck werden bis spätestens Ende 2028 auf batteriebetriebene Triebzüge umgestellt. Gleichzeitig prüft der VRR drei mögliche Trassenführungen für diese Linien, um sowohl die Anbindung als auch die Reisezeiten zu optimieren.
Auch im Busverkehr setzt sich der VRR für bessere Verbindungen ein. Er unterstützt die geplante X-Bus-Linie zwischen Remscheid und Köln und strebt die Einrichtung weiterer Expressbusverbindungen an. Im Schienenverkehr entwickelt der Verband Maßnahmen zur Stabilisierung des Betriebs auf den Linien RE7 und RB48, die im nächsten Nahverkehrsplan verankert werden sollen.
Bis Ende 2028 entstehen zudem neue Haltepunkte im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Meigen und Honsberg. Während der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal wird das Zugangebot zwischen Wuppertal, Solingen und Remscheid verdichtet. Die Veranstaltung soll als Katalysator für die weitere Entwicklung der Region wirken. Darüber hinaus befürwortet der VRR eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Balkantrasse.
Ziel des VRR ist ein zuverlässiger Regionalverkehr mit Fokus auf Sicherheit und Komfort. Die Pläne umfassen saubere Züge, erweiterte Strecken und bessere Anschlüsse – Maßnahmen, die den Verkehr im Bergischen Städtedreieck in den kommenden zehn Jahren grundlegend verändern werden.






