Wallenius Wilhelmsen setzt auf Methanol-Schiffe für klimaneutrale Flotte bis 2027
Ben KönigWallenius Wilhelmsen setzt auf Methanol-Schiffe für klimaneutrale Flotte bis 2027
Wallenius Wilhelmsen treibt Pläne für klimaneutralen Schiffsverkehr bis 2027 voran
Das Unternehmen setzt seine Bemühungen fort, bis 2027 einen Schiffsverkehr mit Netto-Null-Emissionen einzuführen. Dazu investiert es in umweltfreundlichere Technologien und bestellt Schiffe, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden können. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die ökologischen Auswirkungen der eigenen Aktivitäten zu verringern.
Das Unternehmen hat neue 9.300-CEU-Methanol-Dual-Fuel-Schiffe in Auftrag gegeben. Diese Einheiten können mit saubereren Energiequellen betrieben werden und sind bereits für eine spätere Umrüstung auf Ammoniak vorbereitet. Xavier Leroi, Executive Vice President und Chief Operating Officer der Schiffsdienstleistungen, bezeichnete die Schiffe als entscheidend, um den Fortschritt hin zu Netto-Null-Emissionen zu beschleunigen.
Wallenius Wilhelmsen hat bereits Fortschritte im nachhaltigen Schiffsverkehr erzielt. 2023 erhielt das Segelantrieb-Projekt Orcelle, ein Autotransporter, eine EU-Förderung in Höhe von 9 Millionen Euro. Zudem war die Torrens, ein PCTC (Pure Car and Truck Carrier), im vergangenen Jahr das erste Schiff der Flotte, das in Korea mit B30-HSFO-Biokraftstoff gebunkert wurde.
Auch andere große Akteure der Branche setzen zunehmend auf umweltfreundlichere Lösungen. So hat Ford Europe aufgrund von Kapazitätsengpässen nach der Pandemie eigene Schiffe gechartert. Hyundai Glovis investierte 1,89 Milliarden US-Dollar in zwölf LNG-Dual-Fuel-Autotransporter, während die Volkswagen Group bereits LNG-betriebene Schiffe für transatlantische Lieferungen einsetzt.
Die neuen Methanol-Dual-Fuel-Schiffe werden Wallenius Wilhelmsen dabei unterstützen, das Ziel eines klimaneutralen Dienstes bis 2027 zu erreichen. Diese Schiffe sowie laufende Innovationen stellen einen bedeutenden Schritt zur Reduzierung der Schiffsemissionen dar. Die Branche setzt zunehmend auf alternative Kraftstoffe, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.






