22 March 2026, 10:05

"Wer weiß denn sowas?" sorgt mit Nostalgie und Pannen für TV-Highlights

Plakat eines lachenden Menschen mit wilden Haaren, weiten Augen und einem breiten Grinsen, eingerahmt von einem hellgelben Hintergrund, mit der Aufschrift "McFadden's Row of Flats: Die Kom├Âdie, die viele zum Lachen gebracht hat."

Raab und Schoeneberger sind das Duo mit dem Doppelknall - "Wer weiß denn sowas?" sorgt mit Nostalgie und Pannen für TV-Highlights

Die neueste Folge der RTL-Quizshow "Wer weiß denn sowas?" sorgte für Lacher, Nostalgie und einige peinliche Momente. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, verband die Sendung spielerisches Chaos mit einem Ausflug in die Erinnerung – auch wenn nicht alle Kandidaten jeden kulturellen Verweis kannten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die zweite Ausgabe der Show wurde mit der gewohnten Mischung aus Humor und Wettbewerb ausgestrahlt. Die Chemie zwischen Raab und Schöneberger hielt die Stimmung auf Hochtouren, selbst als Raab sich mit einer übertriebenen Prothese einen Vorsprung wie Ken aus "Barbie Girl" verpasste und mit Schöneberger ein Duett sang. Diese lobte später ihre Zusammenarbeit und scherzte, sie sollten bald wieder ein Team bilden.

Nicht alle kamen mit den Fragen gleich gut zurecht. Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, die für das Team der Über-60-Jährigen antraten, wussten mit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" nichts anzufangen – dem beliebten Märchenfilm von 1973, einer tschechisch-deutschen Koproduktion. Der unter der Regie von Václav Vorlíček entstandene Streifen wurde in Deutschland ein Weihnachtsklassiker, auch wenn die Verbindungen zur DDR-Kultur eher gering waren. Sophia Thomalla hatte eine persönliche Beziehung zum Film: Ihr Großvater hatte als Szenenbildner mitgewirkt, und ihre Mutter verliebte sich in ihren Vater, weil er dem Prinzen aus dem Film ähnelte.

Weitere Patzer gab es, als Jan Ullrich und Hans Sigl Ivan Lendl fälschlich als Boris Beckers Gegner im Wimbledon-Finale 1985 nannten (es war tatsächlich Kevin Curren). Ein Ausschnitt aus der Verkehrssicherheitsreihe "Der 7. Sinn" aus den 1960er- und 70er-Jahren sorgte derweil für Diskussionen – wegen der heute befremdlich wirkenden, sexistischen Darstellung von Autofahrerinnen.

Die Sendung erinnerte auch an Jens Lehmanns berüchtigte Taktik bei der WM 2006, als er sich einen Spickzettel für das Elfmeterschießen in die Socke steckte, und an eine kurieuse Anekdote über "Die Schlümpfe": Gargamel erschaff Smurfette einst mit dem einzigen Ziel, das rein männliche Schlumpfdorf zu stören.

Die Folge bot Unterhaltung durch eine Mischung aus Popkultur-Wissen und harmlosen Fauxpas. Auch wenn manche Kandidaten bei bestimmten Fragen passen mussten, sorgten die Moderatoren mit ihrer Dynamik und den skurrilen Einlagen für einen lockeren Ton. Die Kombination aus Nostalgie und Humor kommt beim Publikum nach wie vor gut an.

Quelle