23 May 2026, 08:10

Werdohler Polizei zieht Bilanz: 185 Fahrzeuge bei ROADPOL-Kontrollen überprüft

POL-MK: Alkohol- und Drogenkontrollen ergaben mehr...

Werdohler Polizei zieht Bilanz: 185 Fahrzeuge bei ROADPOL-Kontrollen überprüft

Verkehrskontrollen in Werdohl: Polizei zieht Bilanz nach ROADPOL-Aktion

Die Polizeidienststelle Werdohl hat vergangenen Donnerstag und Freitag gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Die Maßnahme war Teil der europaweiten ROADPOL-Kampagne, die sich auf Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer konzentriert. Innerhalb der beiden Tage wurden insgesamt 185 Fahrzeuge überprüft.

Bei den Kontrollen wurden am Donnerstag 117 Fahrzeuge inspiziert, am Freitag kamen 68 weitere hinzu. Die Beamten stellten dabei mehrere Verstöße fest, darunter drei Verdachtsfälle von Drogenfahrten am Donnerstag und fünf am Freitag. In allen Fällen waren Blutproben notwendig, um eine Beeinträchtigung nachzuweisen.

Insgesamt wurden an den beiden Tagen acht Strafanzeigen erstattet. Vier Fahrer wurden ohne gültigen Führerschein angetroffen, zwei weitere mussten sich wegen Versicherungsverstößen verantworten – einer wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz am Donnerstag, ein weiterer wegen Verletzung der Versicherungspflicht am Freitag.

Neben diesen schweren Verstößen dokumentierte die Polizei 127 weitere Ordnungswidrigkeiten. Dazu zählten 60 Fälle, in denen Fahrer oder Mitfahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten, sowie 21 Verstöße, bei denen Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Zudem registrierten die Beamten 84 kleinere Vergehen am Donnerstag und 43 am Freitag.

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Viele Anwohner sprachen die Polizisten an und bedankten sich für die verstärkte Präsenz. Die Behörden nutzten die Gelegenheit, um an die Eigenverantwortung der Fahrer zu appellieren: Gurte retten Leben, und die sichere Mitnahme von Kindern sei nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch eine moralische Verpflichtung.

Die Aktion endete mit einer klaren Botschaft zu Verkehrssicherheit und Rechtstreue. Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis unter +49 (0)2371 9199-1220 bis -1222 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Die Kampagne unterstrich die anhaltenden Risiken durch Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss sowie die Vernachlässigung der Gurtpflicht.

Quelle