17 June 2026, 17:46

Wie KI und Partnerschaften die Zukunft der Lieferketten revolutionieren

Highlights vom ALSC Europe Tag 1

Wie KI und Partnerschaften die Zukunft der Lieferketten revolutionieren

Branchenführer trafen sich kürzlich auf einer Konferenz, um die Zukunft von Lieferketten und Logistik zu diskutieren. Experten führender Automobil- und Logistikunternehmen teilten ihre Erkenntnisse zu Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit in der Branche.

Gabriel Werner von Blue Yonder betonte, wie KI die Abläufe in Lieferketten revolutionieren könnte. Er hob ihr Potenzial hervor, Prozesse zu optimieren und die Effizienz für Hersteller sowie Logistikdienstleister zu steigern.

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Henner Lehne von S&P Global Mobility analysierte die zentralen Treiber hinter der Fahrzeugproduktion und den Prognosen für Lieferketten. Seine Expertise beleuchtete die Markttendenzen, die die Zukunft der Automobilindustrie prägen.

Jean-Marc Carlicchi von der Renault Group sprach sich für einen ganzheitlichen Ökosystem-Ansatz aus, um die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten zu stärken. Er argumentierte, dass eine umfassende Strategie dabei helfe, Störungen abzumildern und die Stabilität zu erhöhen.

Martina Graser von Ford Europa erläuterte, wie das Unternehmen gecharterte Lkw und Schiffe nutzt, um Kapazitäten für den Transport fertiger Fahrzeuge zu sichern. Dieser Ansatz gewährleistet pünktliche Lieferungen trotz externer Herausforderungen.

Sabine Isenbort, ebenfalls von Ford Europa, gab Frauen in der Branche Ratschläge mit auf den Weg. Sie ermutigte sie, eine positive Einstellung zu entwickeln und aktiv nach Chancen für die berufliche Weiterentwicklung zu suchen.

Levent Yuksel von Jaguar Land Rover diskutierte gemeinsame Initiativen, um Effizienz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu fördern. Die Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Logistikunternehmen stand dabei im Mittelpunkt.

Torsten Müller von Audi unterstrich die Bedeutung einer klaren Digitalisierungsstrategie, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Er betonte, dass die Nutzung moderner Technologien entscheidend für den langfristigen Erfolg sei.

Oliver Bronder von der VW Group Logistics sprach über die Steigerung der Nachhaltigkeit im Transportwesen. Zudem hob er die Vorteile hervor, eigene Vermögenswerte zu besitzen, statt auf externe Dienstleister angewiesen zu sein. Andreas Enger von Höegh Autoliners unterstützte diese Sichtweise und verwies auf die Zuverlässigkeit eigener Kapazitäten.

Im Fokus der Konferenz standen der Ausbau von Partnerschaften und langfristige Investitionen zwischen Herstellern und Logistikdienstleistern. Die Teilnehmer loteten Möglichkeiten aus, wie sich gegenseitig vorteilhafte Beziehungen gestalten lassen.

Die Veranstaltung zeigte das gemeinsame Engagement für Innovation und Zusammenarbeit im Lieferkettenmanagement. Unternehmen setzen zunehmend auf digitale Werkzeuge, Nachhaltigkeit und strategische Partnerschaften, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.

Quelle