Witten setzt auf Teamwork: Kinder und Polizei für mehr Verkehrssicherheit
Sophia FrankeWitten setzt auf Teamwork: Kinder und Polizei für mehr Verkehrssicherheit
Gemeinsame Verkehrssicherheitsaktion in Witten zeigt Wirkung
Eine aktuelle Kampagne zur Verkehrssicherheit in Witten hat Polizei, Schüler und Erzieher an einen Tisch gebracht. Die Aktion war Teil des landesweiten Programms „Sicher auf den Straßen“. Beamte der Bochumer Polizei arbeiteten dabei Hand in Hand mit Schülern der Hellweg-Schule und Kindern aus dem AWO-Kindergarten Heven, um die Geschwindigkeit vorbeifahrender Autos zu überwachen. Gemeinsam kontrollierten sie den Verkehr und belohnten rücksichtsvoll fahrende Autofahrer mit persönlichen Dankesbotschaften.
Im Verlauf der Aktion wurden 180 Dankeskarten verteilt. Vier Fahrer mussten jedoch Strafen zahlen, weil sie die geltenden Tempolimits missachteten. Die Resonanz von Kindern, Eltern und Schulen fiel durchweg positiv aus – viele lobten das Engagement für mehr Sicherheit im Umfeld besonders schutzbedürftiger Verkehrsteilnehmer.
Ziel der Initiative war es vor allem, Autofahrer zu einem umsichtigeren Fahrverhalten in der Nähe von Schulen und Kitas zu bewegen. Durch die Einbindung junger Menschen sollte das Bewusstsein für das Thema auf eine persönliche und nachhaltige Weise geschärft werden.
Die Kampagne endete mit breiter Zustimmung bei Familien und Pädagogen vor Ort. Zwar hielten sich die meisten Fahrer an die Vorgaben, doch die verhängten Bußgelder unterstrichen, dass Rasen in Schulzonen weiterhin ein Problem darstellt. Die Polizei kündigte an, ähnliche Aktionen künftig zu wiederholen, um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr langfristig zu verbessern.






