30 March 2026, 00:08

Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs und fordert Frieden für Gaza

Ein Plakat mit der Aufschrift 'Vision für Frieden - Konzeptkarte' zeigt eine farbcodierte Karte von Israel mit fetter schwarzer Schrift.

Wüst: NRW steht 'unerschütterlich' an der Seite aller Juden - Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs und fordert Frieden für Gaza

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich zum zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel geäußert. Er verurteilte die Gewalt als das schlimmste Massaker an jüdischem Leben seit der Schoa, bei dem 1.200 Menschen getötet wurden. Gleichzeitig betonte Wüst die dringende Notwendigkeit von Frieden und humanitärer Hilfe im Gazastreifen, wo Zehntausende starben und noch mehr Menschen vor Vertreibung und Hungersnot stehen.

In Düsseldorf haben lokale Gruppen wie Amnesty International und der Düsseldorfer Flüchtlingsrat Solidaritätsveranstaltungen organisiert, darunter Lesungen und Unterschriftenkampagnen, um auf das Leid der Betroffenen aufmerksam zu machen und Unterstützung zu mobilisieren.

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Wüst wies die Hauptverantwortung für eine Deeskalation Hamas zu und forderte die sofortige Freilassung aller Geiseln. Weitere Terrorakte würden die Krise nur verschärfen, warnte er. Der Ministerpräsident rief zudem zu einem Waffenstillstand auf und unterstützte den US-Friedensplan als möglichen Weg, um das Leid zu beenden und die Freilassung der Gefangenen zu sichern.

Den Hamas-Angriff bezeichnete er als Auslöser der anhaltenden humanitären Katastrophe in Gaza. Angesichts Zehntausender Toter und Hunderttausender, die unter Hunger, Krankheiten und Obdachlosigkeit leiden, appellierte Wüst an beide Seiten, Mut und Entschlossenheit für eine friedliche Lösung zu zeigen.

In Düsseldorf veranstaltete Amnesty International im ZAKK eine Lesung der palästinensisch-deutschen Autorin Alena Jabarine, die aus ihrem Buch "Der letzte Himmel" vorlas – eine Auseinandersetzung mit dem Gaza-Krieg. Am 10. Juni 2025 beteiligte sich die Organisation gemeinsam mit dem Düsseldorfer Flüchtlingsrat an einer Buchmesse auf der Kö, wo 650 Unterschriften und Spenden für Menschenrechtsprojekte gesammelt wurden. Der Flüchtlingsrat engagierte sich zudem in Solidaritätsaktionen und setzte sich für Asyl und Schutz für Deserteure aus Kriegsgebieten ein.

Wüst bekräftigte die Solidarität Nordrhein-Westfalens mit den jüdischen Gemeinden und verurteilte die zunehmenden Angriffe und Hassverbrechen gegen sie. Der Staat stehe fest an der Seite aller Jüdinnen und Juden in der Region, betonte er, und unterstrich die Notwendigkeit, gemeinsam gegen Hass und Gewalt vorzugehen.

Die Äußerungen des Ministers fallen in eine Zeit, in der sich die Folgen des Konflikts weiter verschärfen – mit anhaltendem Leid in Gaza und wachsender Spannungen anderswo. Lokale Initiativen in Düsseldorf, von Petitionen bis zu Aufklärungskampagnen, setzen sich weiterhin für humanitäre Hilfe und Schutz für Kriegsflüchtlinge ein. Wüsts Appell für Frieden und die Freilassung der Geiseln bleibt zentral, um die Krise zu entschärfen.

Quelle