Zanders-Projekt in Bergisch Gladbach startet mit Abriss und neuer Führung durch
Ben KönigZanders-Projekt in Bergisch Gladbach startet mit Abriss und neuer Führung durch
Das Entwicklungsprojekt Zanders in Bergisch Gladbach schreitet mit neuer Führung und wichtigen Meilensteinen voran. Oliver Brügge, der maßgeblich die Zukunft des Geländes mitgestaltet hat, scheidet nach sixteen Monaten als Geschäftsführer aus. Sein Abschied fällt in eine Phase, in der noch in diesem Jahr die Abrissarbeiten beginnen sollen – der Auftakt für eine umfassende Umgestaltung bis 2027.
Brügge spielte eine zentrale Rolle bei der Gründung der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) und der Ausrichtung ihrer Strategie. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seine Verdienste bei der Etablierung der Organisation und der prägnanten Weichenstellung in der Anfangsphase. Vor seinem Ausscheiden legte Brügge zudem die Grundlagen für die Vermarktung des Areals und begleitete die Pläne für die neue Website zanders.de, die künftig als zentrale Plattform für öffentliche Updates und Investoreninformationen dienen wird.
Als interimistischer Geschäftsführer übernimmt nun Udo Krause, ein langjähriger Kenner des Projekts, die Leitung, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist. Parallel entsteht ein Masterplan, der die Entwicklung des Geländes für die nächsten 20 bis 25 Jahre skizziert. Die Vision umfasst 3.000 neue Wohnungen, 3.000 Arbeitsplätze sowie eine Mischung aus Gewerbe-, Gastronomie-, Freizeit- und Kulturflächen.
Fortschritte sind bereits sichtbar: Der Rail Park, dessen Eröffnung für den 9. Mai geplant ist, soll die Anbindung für junge Menschen verbessern. Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Bauten, um bis Anfang 2027 das historische Z-Ensemble freizulegen. Zudem hat ein potenzieller Investor großes Interesse an einem kombinierten Gewerbe- und Gastronomieprojekt auf dem Gelände signalisiert.
Das Zanders-Areal tritt in eine neue Phase ein – mit personellen Wechseln und konkreten Schritten hin zur Neugestaltung. Die anstehende Website, die Abrissvorbereitungen und das Investoreninteresse deuten auf wachsende Dynamik hin. Gelingen die Pläne wie vorgesehen, könnte das Gelände in den kommenden Jahrzehnten zu einem bedeutenden Zentrum für Wohnraum, Arbeitsplätze und Gemeinschaftsflächen werden.






