05 April 2026, 00:10

Zehn Jahre Haft für Messerattacke auf Ex-Freundin nach Joblüge und Eifersucht

Diagramm, das die Homicid-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffennutzung von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft für Messerattacke auf Ex-Freundin nach Joblüge und Eifersucht

Ein 33-jähriger Mann ist wegen der Messerattacke auf seine Freundin im Januar 2025, bei der diese ums Leben kam, zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Dortmund sprach ihn des Totschlags schuldig, nachdem die Anklage zunächst Mord lautete. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Die Tat ereignete sich, nachdem die Frau herausgefunden hatte, dass ihr Partner bereits Wochen zuvor seinen Job verloren hatte und dies vor ihr verheimlicht hatte. Seine Täuschung, kombiniert mit langjährigen psychischen Problemen, löste extreme Eifersucht und Wut aus, als sie ihn damit konfrontierte. Während eines Streits erstach er sie tödlich, als sie die Beziehung beenden wollte.

Nach der Tat blieb der Mann noch drei weitere Tage mit der Leiche in der Wohnung. Bei seiner späteren Festnahme in Bremerhaven eskalierte die Situation, als er sich mit einer Gaswaffe in die Stirn schoss.

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Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich wegen Mordes angeklagt und niedrige Beweggründe geltend gemacht. Das Gericht änderte den Vorwurf jedoch nach rechtlicher Klärung in Totschlag ab. Das Endurteil unterliegt noch der Möglichkeit einer Berufung.

Der Fall zeigt die verheerenden Folgen von unbehandelten psychischen Erkrankungen und Täuschung in Beziehungen auf. Der Angeklagte muss nun mit einer zehnjährigen Haftstrafe rechnen, doch das Verfahren könnte sich hinziehen, falls das Urteil angefochten wird. Weitere Details über die frühere Beziehung des Paares wurden nicht bekannt gegeben.

Quelle