Zoll beschlagnahmt illegale E-Zigaretten und verbotene Waffe in Euskirchener Kiosk
Sophia FrankeZoll beschlagnahmt illegale E-Zigaretten und verbotene Waffe in Euskirchener Kiosk
Zollbeamte in Aachen haben bei einer Razzia in einem Kiosk in Euskirchen Hunderte illegale E-Zigaretten und Tabakwaren beschlagnahmt. Bei der Durchsuchung wurde zudem eine verbotene Waffe entdeckt, was zu weiteren Maßnahmen gegen den 19-jährigen Verkäufer führte. Die Behörden verdächtigen ihn der Steuerhinterziehung sowie Verstößen gegen Handelsvorschriften.
Die Aktion fand in einem Kiosk statt, wo die Ermittler 836 unversteuerte E-Zigaretten sicherten – darunter auch Modelle, die nicht den deutschen Vorschriften entsprachen. Einweg-E-Zigaretten dürfen in Deutschland maximal ein Fassungsvermögen von zwei Millilitern aufweisen. Zudem fanden die Beamten über ein Kilogramm Wasserpfeifentabak ohne die vorgeschriebene Steuerplakette.
Seit dem 1. Juli 2022 unterliegen nikotinhaltige E-Liquids der Tabaksteuer. Der aktuelle Steuersatz steigt ab dem 1. Januar 2025 auf 0,26 Cent pro Milliliter an. Während der Durchsuchung entdeckten die Beamten ein offen auf einem Tisch liegendes Springmesser, das beschlagnahmt und an die örtliche Polizei übergeben wurde.
Das Aachener Zollteam arbeitete bei der Aktion mit Mitarbeitern des Euskirchener Ordnungsamts zusammen. Gegen den jungen Verkäufer wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
Zu den beschlagnahmten Waren zählten sowohl unversteuerte als auch nicht zugelassene Vaping-Produkte, illegaler Tabak und eine verbotene Waffe. Dem Verkäufer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Steuerhinterziehung und möglicher Verstöße gegen Handelsbestimmungen. Die Behörden verschärfen weiterhin die Kontrollen von Nikotinprodukten und verbotenen Waren.






