Zwei preisgekrönte Chöre prägen Nordrhein-Westfalens Musikszene nachhaltig
Finn HoffmannZwei preisgekrönte Chöre prägen Nordrhein-Westfalens Musikszene nachhaltig
Zwei Chöre unter der Leitung der Dirigentin Andrea Kautny sind für ihren nachhaltigen Einfluss auf die Musikszene Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet worden. Der Chorverband der Region ehrte 2023 sowohl The Tonköpfe als auch Frauenpower und würdigte damit Jahrzehnte des Engagements und der Innovation. Mit ihrem modernen Klang und ihren mitreißenden Auftritten haben sie sich in der deutschen Chorlandschaft einen Namen gemacht.
Andrea Kautny gründete The Tonköpfe vor 25 Jahren, nachdem sie vergeblich nach einem Chor gesucht hatte, der ihrer Vision entsprach. Die Gruppe wurde schnell zu einer festen Größe in Willich – bekannt für ihre a-cappella-Pop-Arrangements und ihre lebendige Bühnenpräsenz. 2023 zeichnete der Verband die vier Gründungsmitglieder – Andrea Kiefer, Thomas Kiefer, Sabine Krüger und Ulrike Neuendorf – für ihr langjähriges Engagement aus.
Später ins Leben gerufen wurde Frauenpower, heute Deutschlands größter Frauenchor, nach einem öffentlichen Aufruf an Sängerinnen, die „Frauenpower“ suchten. Mit rund 180 Mitgliedern präsentiert der Chor Rock-, Pop- und Musical-Numbers in energiegeladenen Shows. Ihr Markenzeichen – präzise Musikalität und selbstbewusste Auftritte – spiegelt Kautnys Ansatz bei The Tonköpfe wider.
Ein besonderer Höhepunkt steht 2026 bevor: Frauenpower wird erstmals auf regionale Tournee gehen. Stationen sind unter anderem der Kölner Tanzbrunnen und das Düsseldorfer Capitol Theater – ein neues Kapitel für den Chor.
Die Auszeichnungen unterstreichen Kautnys prägenden Einfluss auf die Chormusik: von den a-cappella-Wurzeln der Tonköpfe bis zu den groß angelegten Produktionen von Frauenpower. Beide Chöre gestalten weiterhin die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens mit ihrem modernen Repertoire und ihren mitreißenden Auftritten. Die Tournee 2026 wird die Reichweite von Frauenpower in der Region weiter ausbauen.






