53-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch WhatsApp-Krypto-Betrug in Lüdenscheid
Sophia Franke53-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch WhatsApp-Krypto-Betrug in Lüdenscheid
Ein 53-jähriger Einwohner aus Lüdenscheid ist auf einen Kryptowährungsbetrug hereingefallen und hat dabei eine hohe Geldsumme verloren. Der Betrug begann mit einer WhatsApp-Nachricht, die einen verdächtigen Download-Link enthielt. Unterdessen führte ein separater Vorfall in der Nähe des Rathausplatzes zur Festnahme eines 39-Jährigen wegen Bedrohung und Sachbeschädigung.
Das Opfer hatte eine WhatsApp-Nachricht erhalten, die es aufforderte, eine Datei herunterzuladen. Nach dem Download gelangten die Betrüger an seine persönlichen Daten und tätigten unbefugte Abbuchungen von seiner Kreditkarte. Die gestohlene Summe belief sich auf einen fünfstelligen Betrag.
Solche Betrugsmaschen nehmen in ganz Deutschland zu. Berichte vom März 2026 zeigen ähnliche Krypto-Betrugsfälle im Raum Arnsberg, darunter auch in Lüdenscheid. Bundesweite Warnungen verweisen zudem auf einen Anstieg professioneller Internetkriminalität über Messenger-Dienste, oft verbunden mit Drohungen und gefälschten Anlageangeboten.
Bei einem unabhängigen Vorfall nahm die Polizei in der Nähe des Lüdenscheider Rathausplatzes einen 39-jährigen Mann fest. Der Verdächtige soll Sicherheitskräfte mit einem Teppichmesser bedroht und Werbeplakate zerschnitten haben. Gegen ihn wird wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt.
Das Opfer des Krypto-Betrugs steht nun vor hohen finanziellen Verlusten, nachdem es auf den WhatsApp-Schwindel hereingefallen war. Die Polizei warnt weiterhin vor der wachsenden Gefahr solcher Betrugsmaschen. Der festgenommene Mann bleibt derweil in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen zu seinem Verhalten laufen.