24 April 2026, 16:10

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen schließt als Flüchtlingsunterkunft am 1. Oktober

Plakat mit Text über Gebührenbefreiungen für Flüchtlinge auf Coursera-Kursen und geführten Diskussionen neben Menschen mit Taschen.

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen schließt als Flüchtlingsunterkunft am 1. Oktober

Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen schließt am 1. Oktober als Notunterkunft für Geflüchtete

Die Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heesen wird zum 1. Oktober als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft geschlossen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat entschieden, den Mietvertrag nicht zu verlängern, der Ende September ausläuft. Die rund 150 derzeit dort lebenden Bewohnerinnen und Bewohner werden vor der Schließung in andere Einrichtungen des Kreises umgesiedelt.

Die Halle war im November 2023 als Notunterkunft eröffnet worden und bot bei voller Auslastung Platz für bis zu 400 Menschen. Mit der Schließung werden etwa 240 kommunale Plätze frei – allerdings hat Hamm seit fast zwei Jahren keine neuen Zuweisungen von Geflüchteten mehr erhalten.

Das Gebäude kann bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden wieder in eine Unterkunft umgewandelt werden. Bürgermeister Marc Herter begrüßt die Veränderung und blickt darauf, die Halle wieder als hochwertigen Veranstaltungsort für die lokale Bevölkerung nutzen zu können. Die Stadt betont, weiterhin bereit zu sein, bei Bedarf würdevollen und sozial akzeptablen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Nach Ablauf des Mietvertrags übernimmt der Kreis ab Oktober die Verwaltung des Geländes. Die aktuellen Bewohner werden vor dem Stichtag in alternative Unterkünfte verlegt. Die Rückgabe der Halle für die gemeindliche Nutzung markiert einen Wandel nach fast einem Jahr als Flüchtlingsunterkunft.

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