11 April 2026, 00:10

Berliner Mauerteile finden als Mahnmal neue Heimat in Euskirchener Schulgarten

Alte detaillierte Karte von Berlin, Deutschland, zeigt Straßen, Parks, Gebäude, Bäume und Sehenswürdigkeiten auf altem Papier.

Berliner Mauerteile finden als Mahnmal neue Heimat in Euskirchener Schulgarten

Zwei Abschnitte der Berliner Mauer wurden im Naturgarten der Marienschule in Euskirchen aufgestellt. Das Projekt unter der Leitung von Schulleiter Michael Mombaur soll zum Nachdenken und zum Dialog über die deutsche Geschichte anregen. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich durch private Spender, ohne dass Kosten für den Förderverein der Schule entstanden.

Die Idee stammte von Mombaur, der die finanzielle Unterstützung für den Kauf, Transport und die Montage der Mauerteile organisierte. Die größte Einzelspende in Höhe von 3.000 Euro kam von der Bethe-Stiftung. Zusätzlich steuerte die Bürgerstiftung "Wir für euch" der Stadt Euskirchen 500 Euro bei.

Bei der Enthüllung betonte Bürgermeisterin Sacha Reichelt die symbolische Bedeutung der Mauer. Sie rief dazu auf, sie als Mahnmal zu verstehen, um mentale Barrieren zwischen Ost- und Westdeutschen abzubauen. Mombaur ergänzte, dass die Mauerstücke Gespräche anregen und das Verständnis unter Schülerinnen, Schülern sowie Besuchern vertiefen sollen.

Die Installation ist nun ein dauerhafter Bestandteil des Schulnaturgartens und bietet eine greifbare Verbindung zu Deutschlands Vergangenheit. Da das Projekt vollständig durch externe Spender finanziert wurde, entstand der Schule keine finanzielle Belastung. Die Mauerteile sollen als nachhaltiges Bildungswerkzeug dienen und Diskussionen über Einheit und Geschichte fördern. Sowohl die Bürgermeisterin als auch der Schulleiter hoffen, dass die Installation in der Gemeinschaft zu anhaltender Reflexion anregt.

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