CDU und SPD in Krefeld stoppen geplante Gewerbesteuer-Erhöhung für mehr Wirtschaftssicherheit

CDU und SPD in Krefeld stoppen geplante Gewerbesteuer-Erhöhung für mehr Wirtschaftssicherheit
Krefelder CDU und SPD verzichten auf Erhöhung der Gewerbesteuer
Die Krefelder CDU und SPD haben sich darauf verständigt, den Hebesatz der Gewerbesteuer in der Stadt nicht anzuheben. Die gemeinsame Erklärung, unterzeichnet von Oberbürgermeister Frank Briegmann (CDU) und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Murat Güler, kommt zu einer Zeit, in der Unternehmen mit wachsender Unsicherheit konfrontiert sind. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßt den Schritt als Signal für mehr Planungsicherheit für die lokale Wirtschaft.
Seit Monaten mehren sich Warnungen vor abwandernden Betrieben, veralteten Strukturen und fehlerhaften Wirtschaftspolitik-Konzepten. Die Binnennachfrage in Deutschland leidet unter anhaltendem Druck, während die Industrie dringend Reformen fordert. Die IHK betont, dass Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, schnelle Entscheidungen und investitionsfreundliche Politiken benötigen.
Der Sonderfonds für Infrastruktur und Klimaneutralität könnte Entlastung bringen – allerdings nur, wenn die Mittel zügig fließen und Bürokratie abgebaut wird. Durch die Entlastung von Unternehmen in Milliardenhöhe könnte die Wirtschaft ab der zweiten Jahreshälfte 2026 wieder an Fahrt aufnehmen. Fortschritte gibt es auch bei der Fachkräftesicherung und der beruflichen Ausbildung, doch müssten diese Anstrengungen laut Behörden weiter vorangetrieben werden. Über lokale Maßnahmen hinaus pocht die IHK auf eine bundesweit unternehmensfreundliche Ausrichtung. Ein branchenweiter Industrie-Strompreis zur Unterstützung mittelständischer Betriebe sowie beschleunigte Genehmigungsverfahren gelten als unverzichtbar. Ohne solche Schritte droht das Vertrauen in Deutschland als Wirtschaftsstandort weiter zu erodieren.
Der Gewerbesteuer-Stopp in Krefeld ist ein erster Schritt in Richtung Stabilität für die heimische Wirtschaft. Die künftige Erholung hängt jedoch von mutigen politischen Weichenstellungen, weniger Bürokratie und nachhaltigen Investitionen ab. Nun kommt es darauf an, diese Maßnahmen auf allen staatlichen Ebenen konsequent umzusetzen.

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