Herforder Berufskolleg zeigt Kindern nachhaltige Ernährung vom Acker bis zum Teller

Admin User
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Eine Vielfalt an Lebensmitteln, die zusammen angezeigt wird.

Herforder Berufskolleg zeigt Kindern nachhaltige Ernährung vom Acker bis zum Teller

Vom Acker bis zum Teller: Nachhaltigkeitsprojekt an Herforder Berufskolleg

An der Elisabeth-von-der-Pfalz-Schule fand kürzlich ein dreitägiges Nachhaltigkeitsprojekt unter dem Titel „Vom Acker bis zum Teller“ statt. Die Initiative brachte Grundschülerinnen und Grundschüler der Radewig-Grundschule mit angehenden Erzieherinnen und Erziehern des Herforder Berufskollegs zusammen. Ziel war es, Kindern auf praktische Weise gesunde Ernährung, bewussten Konsum und nachhaltiges Leben näherzubringen.

Das Projekt entstand im Rahmen einer regionalen Tagung zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ im Herforder Kreis. Unter Anleitung der Organisatoren durchliefen die Kinder verschiedene interaktive Stationen: Sie erkundeten die Herkunft von Lebensmitteln, verglichen den Zuckergehalt in Produkten und sortierten Lebensmittelkarten nach Kategorien. Zudem gestalteten sie eigene Konsumpyramiden und stellten Dinge wie Knetmasse und Slime her, um den Umgang mit Materialien zu verstehen.

Lokale Unternehmen und Vereine unterstützten die Veranstaltung maßgeblich: Der Marktkauf Herford stellte Lebensmittel und Getränke für die Aktivitäten bereit, während der Förderverein Johannes-Falk-Haus e.V. die Fahrtkosten für die teilnehmenden Kinder übernahm. Neben der Ernährungsbildung diente das Projekt auch der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in den Bereichen Gesundheitsförderung, Ernährungslehre und nachhaltige Entwicklung. Die Idee war, Kinder zum kritischen Hinterfragen ihrer Konsumgewohnheiten anzuregen und gleichzeitig angehenden Pädagoginnen und Pädagogen praktische Erfahrungen in der Nachhaltigkeitsbildung zu vermitteln.

Die Initiative „Vom Acker bis zum Teller“ verband Lernen mit praktischen Erlebnissen, um die Bedeutung nachhaltiger Ernährungsentscheidungen zu verdeutlichen. Durch die Einbindung von Schulen, lokalen Sponsoren und Gemeinschaftsgruppen entstand ein kooperativer Bildungsansatz. Die Organisatoren hoffen, dass das Projekt bei den Kindern langfristig ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und ökologische Verantwortung prägt.