Chaos am Kölner Bahnhof: Pyrotechnik, Flaschenwürfe und Rauchbomben bei Fan-Ausschreitungen
Sophia FrankeChaos am Kölner Bahnhof: Pyrotechnik, Flaschenwürfe und Rauchbomben bei Fan-Ausschreitungen
Ausschreitungen am Bahnhof Köln-Ehrenfeld nach Eintreffen von Sonderzügen
Am Bahnhof Köln-Ehrenfeld kam es zu Zwischenfällen, als Sonderzüge mit Fans eintrafen. Um 10:49 Uhr warfen Anhänger Flaschen und zündeten eine Rauchbombe. Kurz nach der Ankunft des ersten Zuges sprachen die Behörden erste bekannte Störer an und warnten sie.
Eine Gruppe von etwa 500 Düsseldorfer Fans war bereits früher mit Bussen am Bahnhof Köln-Weiden-West eingetroffen. Die Vermummten trugen Pyrotechnik bei sich. Ihr Erscheinen veranlasste örtliche Hooligans, sich in der Nähe zu versammeln – die Polizei verhinderte jedoch durch massiven Einsatz eine Konfrontation.
Um 10:49 Uhr traf der erste Sonderzug in Ehrenfeld ein. Es flogen Flaschen, und eine Rauchbombe wurde gezündet. Bei den Vorfällen gab es keine Verletzten. Beamte nahmen später Verdächtige fest, wobei es zu einem Angriff auf einen Polizisten kam. Bei der Kontrolle des Zuges stellten sie zudem zwei beschädigte Fensterscheiben fest.
Der zweite Sonderzug erreichte um 11:43 Uhr den Bahnhof. Während der Fahrt war Pyrotechnik gezündet worden. An Bord befindliche Verdächtige wurden identifiziert, der Polizei gemeldet und in Köln überprüft.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen zu allen bekannten Straftaten eingeleitet. Ein starkes Polizeiaufgebot bleibt insbesondere für die Abreisephase bestehen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.
