Cybertrading-Betrug in NRW: So schützen Sie sich vor falschen Investment-Versprechen
Sophia FrankeCybertrading-Betrug in NRW: So schützen Sie sich vor falschen Investment-Versprechen
Polizei in Nordrhein-Westfalen warnt vor zunehmenden Cybertrading-Betrug
Die Behörden in Nordrhein-Westfalen haben vor einer wachsenden Betrugsmasche gewarnt, die als Cybertrading-Betrug bekannt ist. Die Betrüger gehen oft mit unaufgeforderten Nachrichten oder Online-Werbeanzeigen vor, in denen sie hohe Renditen für Investitionen versprechen. Die Kriminalpolizei der Ermittlungsgruppe 23 rät der Bevölkerung, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.
Die Täter nehmen meist über soziale Medien oder Online-Werbung Kontakt zu ihren Opfern auf. Sie überreden diese, kleinere Beträge – in der Regel zwischen 250 und 500 Euro – in Kryptowährungen oder andere vermeintlich seriöse Anlageformen zu investieren. Sobald die erste Zahlung getätigt ist, fordern die Betrüger oft weitere Überweisungen für angebliche Gebühren oder Steuern – oder sie verschwinden spurlos mit dem Geld.
Erst kürzlich hatte ein Mann aus Bonn nach einer Online-Werbung in Kryptowährungen investiert, nur um später festzustellen, dass die Website nicht mehr erreichbar war. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Betrüger gaukeln ihren Opfern häufig hohe Gewinne vor, um sie zu weiteren Investitionen zu drängen – doch die versprochenen Erträge werden nie ausgezahlt.
Die Behörden empfehlen mehrere Vorsichtsmaßnahmen, um nicht auf solche Maschen hereinzufallen: - Misstrauisch sein bei Versprechungen hoher Gewinne bei minimalem Einsatz, - unaufgeforderte Nachrichten kritisch hinterfragen, - Handelsplattformen gründlich prüfen, bevor Geld investiert wird. Zudem sollte man keinen Fernzugriff auf den eigenen Computer gewähren, keine sensiblen Daten preisgeben und kein Geld auf unbekannte Konten überweisen.
Opfer solcher Betrugsfälle werden aufgefordert, umgehend Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle zu erstatten. Weitere Informationen zum Erkennen und Vermeiden dieser Betrugsform finden sich auf den Websites des Landeskriminalamts NRW (LKA NRW) und der Polizeilichen Kriminalprävention. Die Ermittler beobachten die Lage weiterhin genau und gehen gemeldeten Fällen nach.
