Erster gemeinsamer Iftar in Wesel stärkt interreligiösen Dialog im Ramadan
Sophia FrankeErster gemeinsamer Iftar in Wesel stärkt interreligiösen Dialog im Ramadan
Erster gemeinschaftlicher Iftar in Wesel fördert Zusammenhalt während des Ramadan
In Wesel hat erstmals ein gemeinschaftlicher Iftar stattgefunden, um Menschen während des Ramadan zusammenzubringen. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stärken. Organisiert wurde sie von islamischen Gruppen, christlichen Kirchen und lokalen Behörden.
Das Fasten im Ramadan zählt zu den zentralen Praktiken des Islam und ist eine der fünf Säulen der Religion. Der Iftar in Wesel markierte den Moment, in dem die Teilnehmer ihr tägliches Fasten beim Sonnenuntergang brachen. Rund 100 Gäste nahmen teil, darunter Mitglieder von Migrantenorganisationen, religiösen Gruppen und Vertreter aus der Kommunalpolitik.
Der Abend begann mit dem Gebetsruf, geleitet von Julian Agushi von Horizont e.V. Im Anschluss teilten die Gäste ein vielfältiges Buffet und knüpften beim gemeinsamen Essen Kontakte. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, bezeichnete das gemeinsame Mahl als Symbol der Einheit.
Lokale Religionsvertreter sprachen über die Themen des Ramadan – Reflexion, Achtsamkeit und Gemeinschaft. Bürgermeister Rainer Benien betonte die Bedeutung der Veranstaltung für das gegenseitige Verständnis. Ähnliche interreligiöse Iftars fanden bereits in Städten wie Berlin, Gelsenkirchen und Hannover statt, doch eine bundesweite Erhebung gibt es nicht.
Der Iftar in Wesel brachte unterschiedliche Gruppen zusammen, um gemeinsam zu essen und ins Gespräch zu kommen. Die Organisatoren hoffen, dass die Begegnung den Austausch und die Zusammenarbeit nachhaltig fördert. Die Veranstaltung unterstrich das Engagement der Stadt für Vielfalt und gemeinsame Werte.






