Piers Morgan verlässt wütend Studio nach Streit mit Influencer Harrison Sullivan
Sophia FrankePiers Morgan verlässt wütend Studio nach Streit mit Influencer Harrison Sullivan
Ein Live-Interview in Piers Morgan Uncensored artete in Chaos aus, als der Moderator nach einem erbitterten Streit mit dem Influencer Harrison Sullivan wutentbrannt den Drehort verließ. Der Konflikt drehte sich um Sullivans Rolle in der umstrittenen Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere, die extremistische Männlichkeitsbewegungen unter die Lupe nimmt. Beleidigungen flogen, bevor Morgan die Diskussion abrupt beendete und ging.
Der Streit eskalierte, als Sullivan Morgan fragte, warum er ein "Problem" mit ihm habe. Morgan konterte mit einer scharfen Attacke, bezeichnete Sullivan als "verdammten Idioten", "Sexisten", "Frauenfeind" und "Homophoben" – mit Verweis auf dessen Aussagen in der Dokumentation. Sullivan revanchierte sich, indem er ein Foto von Morgans Ehefrau, Celia Walden, in Bikini hochhielt, kombiniert mit einem Schild mit der Aufschrift "Pool Boy".
Morgan forderte die Produzenten auf, die Verbindung zu trennen, und erklärte das Interview für sinnlos. Er stand auf und verließ das Studio, während Sullivan ihn weiter provozierte. Nach der Sendung triumphierte Sullivan in den sozialen Medien, erklärte sich zum Sieger und verspottete Morgan als "rückgratlos". Zudem warf er dem Moderator vor, nur die Parolen "woker Linker" nachzubeten.
Die Dokumentation selbst hat bereits für erhebliche Kontroversen gesorgt. Noch vor ihrer Ausstrahlung auf BBC Two im März 2026 sah sich Louis Theroux' Inside the Manosphere mit Gegenwind von Männerrechtsaktivisten konfrontiert. Kritiker wie Andrew Tate bezeichneten den Film als "Propaganda", während die Gruppe Men United über 50.000 Unterschriften für eine Petition sammelte, die Nachbesserungen der BBC forderte. Celia Walden hat sich bisher nicht öffentlich zu den Angriffen auf sie oder ihren Mann geäußert.
Der Eklat zwischen Morgan und Sullivan hat die Debatten um die Themen der Dokumentation weiter angeheizt. Sullivans Social-Media-Posts und Morgans live gesendeter Abgang lenkten zusätzliche Aufmerksamkeit auf die gespaltene Rezeption des Films. BBC und Netflix haben sich bisher nicht zu den Folgen des Interviews geäußert.






