Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Sophia FrankeEx-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration, hat mit der Behauptung, sich zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert zu haben, für Aufsehen gesorgt. Seine Aussagen, die er während einer Krebstherapie im Jahr 2025 machte, stoßen bei Politikern und Medien gleichermaßen auf Skepsis. Die skurrile Schilderung wirft nun Fragen nach seiner Eignung für öffentliche Ämter auf.
Phillips erzählte erstmals Anfang 2025 von seiner angeblichen Teleportation und beharrte darauf, innerhalb von Sekunden 80 Kilometer weit von einem Waffle House zum nächsten "versetzt" worden zu sein. Später warf er der Plattform Truth Social vor, seine Posts zu diesem Erlebnis zu unterdrücken – das Netzwerk führte die Probleme jedoch auf einen technischen Fehler zurück. Trotz allgemeiner Zweifel blieb Phillips bei seiner Version und beteuerte: "Ich weiß, was ich erlebt habe."
Ein späterer Bericht des Senders CNN thematisierte nicht nur seine Teleportationsbehauptungen, sondern auch frühere gewalttätige Äußerungen gegen den damaligen Präsidenten Joe Biden. Die Veröffentlichung verschärfte die Kritik, insbesondere seitens der Demokraten in Washington, die offen infrage stellten, ob Phillips überhaupt eine offizielle Funktion ausüben sollte. Kurze Zeit später wurde er von einer geplanten Anhörung des Heimatschutzausschusses des Repräsentantenhauses ausgeschlossen.
Anfragen an die Bundesbehörde FEMA und die Zeitung Daily Mail blieben bis Redaktionsschluss unbeantwortet. Stand April 2026 hat keine Behörde Phillips' Teleportationsbehauptungen bestätigt, und auch FEMA hat keine formellen Schritte gegen ihn eingeleitet. Seine Aussagen bleiben damit unbestätigt, während seine politische Zukunft zunehmend unsicher erscheint. Das Fehlen einer offiziellen Stellungnahme von FEMA oder anderen Institutionen lässt seine Behauptungen in der Schwebe. Seine Absetzung von einer wichtigen Anhörung deutet zudem auf wachsendes Unbehagen unter Kollegen angesichts seiner öffentlichen Aussagen hin.






