18 April 2026, 20:07

Fan-Ausschreitungen unterbrechen Fußballspiel zwischen Münster und Braunschweig

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Fan-Ausschreitungen unterbrechen Fußballspiel zwischen Münster und Braunschweig

Ein Fußballspiel zwischen dem SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig wurde nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans unterbrochen. Die Ausschreitungen begannen bereits vor Anpfiff, woraufhin die Polizei eingreifen musste, um eine weitere Eskalation im Stadion zu verhindern.

Rund 75 bis 100 Anhänger beider Vereine gerieten an der Robert-Bosch-Straße vor dem Spiel aneinander. Verletzte gab es zwar nicht, doch die Polizei leitete wegen der Rüpelereien ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

Die Beamten nahmen 12 Fans von Eintracht Braunschweig vorübergehend fest und verwehrten ihnen den Zutritt zum Stadion. Das Spiel selbst verlief zunächst ohne größere Zwischenfälle – bis zur 90. Minute. Zu diesem Zeitpunkt drangen Anhänger beider Seiten über Absperrungen in gesperrte Bereiche ein, sodass Ordner und Polizisten einschreiten mussten. Das Spiel wurde kurz unterbrochen, bis die Lage wieder unter Kontrolle war.

Nachdem alle Zuschauer auf ihre Plätze zurückgekehrt waren, konnte die Partie fortgesetzt werden. Die Behörden bestätigten, dass abgesehen von den anfänglichen Auseinandersetzungen und dem Platzsturm der Rest der Veranstaltung ohne Vorfälle verlief.

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Zeugen der Auseinandersetzungen werden gebeten, sich für die laufenden Ermittlungen unter der Nummer (0251) 275-0 bei der Polizei Münster zu melden.

Den festgenommenen Fans drohen nun mögliche Anklagen, darunter wegen Störung der öffentlichen Ordnung. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch – die Polizei wertet Beweismaterial sowohl zu den Krawallen vor dem Spiel als auch zum späteren Platzsturm aus. Vereine und Behörden dürften künftig die Sicherheitsvorkehrungen für kommende Spiele überprüfen.

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