Festivaldirektor dichtet Eurovision-Hit um – wegen Taxi-Zahlungsdrama am Wiener Hauptbahnhof
Ben KönigFestivaldirektor dichtet Eurovision-Hit um – wegen Taxi-Zahlungsdrama am Wiener Hauptbahnhof
Alfons Haider, der Direktor des Mörbisch-Festivals, saß plötzlich am Wiener Hauptbahnhof fest, nachdem Taxifahrer seine Kartenzahlung abgelehnt hatten. Der Vorfall, der ihn ohne Möglichkeit zurückblieb, die kurze Heimfahrt zu bezahlen, führte zu einem ungewöhnlichen Protest in Form eines umgedichteten Eurovision-Songs.
Haider traf ohne Bargeld am Bahnhof ein und versuchte, die Taxifahrt mit Karte zu begleichen. Die Fahrer lehnten jedoch ab – wegen der kurzen Strecke und ihrer Bevorzugung von Barzahlungen. Verärgert über die Situation ließ er seinem Ärger auf Instagram freien Lauf.
Doch damit gab sich Haider nicht zufrieden: Er dichtete Cosmos Eurovision-Hit Tanzschein zu Taxischein um – eine scherzhafte Anspielung auf das Zahlungsproblem. In den neuen Textzeilen beschreibt er die Idee, einen Taxigutschein auszugeben, um das Fahrgeld zu decken. Cosmo selbst lobte später die kreative Reaktion und nannte sie "brillant".
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Spannungen zwischen Kartenzahlung und Bargeldvorlieben im Wiener Taxigewerbe. Haiders Lied hat seitdem Aufmerksamkeit auf das Problem gelenkt und bietet eine humorvolle, aber treffende Kommentierung der Thematik. Die umgetextete Version macht nun online als unterhaltsamer, aber wirkungsvoller Protest die Runde.






