Gütersloher Moschee lädt zum Tag der offenen Tür ein – Begegnung statt Vorurteile
Finn HoffmannGütersloher Moschee lädt zum Tag der offenen Tür ein – Begegnung statt Vorurteile
Die Gütersloher Moschee öffnet im Jahr 2025 ihre Türen für Besucherinnen und Besucher zum Tag der offenen Moschee. In diesem Jahr fällt die Veranstaltung auf einen Freitag und coincides damit mit dem wöchentlichen Mittagsgebet. Die Moschee, die vom Türkisch-Islamischen Kulturverein betrieben wird, empfängt seit 1987 die lokale Gemeinschaft.
Die Moschee wurde 1987 gegründet, und nur drei Jahre später erwarb die Gemeinde das heutige Gebäude. Heute versammeln sich hier an belebten Tagen regelmäßig über 200 Gläubige. Am Tag der offenen Moschee können Gäste an Führungen teilnehmen, den Gebeten beiwohnen und sich in Vorträgen über den Islam informieren.
Besucherinnen wie Freya Knight und ihre Großmutter erkundeten die Räumlichkeiten während der Veranstaltung. Während des Mittagsgebets werden Männer und Frauen – wie in der Tradition üblich – getrennt. Der Imam hält zudem eine Predigt auf Türkisch, in der Tugenden und moralische Lehren im Mittelpunkt stehen.
Die Gütersloher Gemeinde meidet politische Diskussionen, lädt aber Menschen aller Herkunft ein. Ihre Teilnahme am Tag der offenen Moschee steht in einer langen Tradition der Begegnung. Ähnliche Veranstaltungen finden bundesweit statt, etwa am Tag der Deutschen Einheit, wenn Moscheen in ganz Deutschland ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen.
Der Tag der offenen Moschee bietet der Bevölkerung die Möglichkeit, islamische Traditionen aus erster Hand kennenzulernen. Mit Führungen, Gebeten und informativen Gesprächen festigt die Gütersloher Moschee seit Jahrzehnten ihre Rolle als Begegnungsstätte. Die Veranstaltung bleibt eine zentrale Plattform für kulturellen Austausch in der Region.






